Der DSV hat weitere wichtige Weichen für eine erfolgreiche Zukunft seiner Alpin-Sparte gestellt.
Riesch-Entdecker trainiert Frauen
DSV klärt wichtige Personalfragen
Nach der Berufung von Matthias Berthold zum neuen Cheftrainer der Männer-Mannschaft um Slalom-Vizeweltmeister Felix Neureuther bestellte der DSV nun Markus Anwander zum Leiter des Frauen-Teams.
Der 53-Jährige Entdecker von Maria Höfl-Riesch folgt auf Tom Stauffer, der nach seinem Abschied vom DSV in seine Heimat zum Schweizer Skiverband gewechselt war. Anwander, der auch mit Katja Seizinger zusammen gearbeitet hatte, ist seit 1988 beim DSV als Coach tätig.
Zuletzt leitete er drei Jahre lang den Bundesstützpunkt in Garmisch-Partenkirchen.
Verzichten muss er indes auf Christian Schwaiger. Der enge Vertraute von Höfl-Riesch rückt nach acht Jahren als Techniktrainer bei den Frauen auf die Position des Speed-Chefs im Männer-Team.
Der frühere Team-Weltmeister Andreas Ertl wird Cheftrainer Nachwuchs und löst Martin Oßwald ab, der altersbedingt aus dem DSV ausscheidet.
"Mit der Neubesetzung der Schlüsselpositionen in der Disziplin Alpin haben wir die Voraussetzungen geschaffen, um erfolgreich in den anstehenden WM-Winter zu starten", sagte DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier.
Anwander war im Jahr 2001 in den tödlichen Trainingsunfall der Französin Regine Cavagnoud am Pitztaler Gletscher involviert.
Der damals 40 Jahre alte Anwander präparierte gerade an einer unübersichtlichen Stelle die Piste, als ihn Cavagnoud in voller Fahrt rammte. Beide kämpften anschließend auf der Intensivstation der Innsbrucker Universitätsklinik um ihr Leben.
Während Cavagboud ihren schweren Verletzungen erlag, konnte Anwander gerettet werden.