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Historisch: FIS plant Weltcup in zwei Ländern

Historisch: FIS plant Weltcup in zwei Ländern

In der Saison 2022/23 soll es erstmals einen Ski-Weltcup geben, der eine Ländergrenze überschreitet. FIS-Präsident Eliasch ist begeistert.
In Planung: Der erste grenzüberschreitende Ski-Weltcup
In Planung: Der erste grenzüberschreitende Ski-Weltcup
© AFP/SID/HELMUT FOHRINGER
SID
von SID
01.10.2021 | 14:32 Uhr

Die Skiorte Zermatt in der Schweiz und Cervinia in Italien planen den ersten grenzüberschreitenden alpinen Ski-Weltcup der Geschichte.

Einer Mitteilung des Weltverbandes FIS zufolge soll am legendären Matterhorn in der Saison 2022/23 je eine Abfahrt und ein Super-G für Frauen und Männer ausgetragen werden.

Die Rennen sollen unmittelbar nach dem traditionellen Saison-Auftakt Ende Oktober in Sölden/Österreich stattfinden.

FIS-Präsident Eliasch „begeistert“

Damit würden die Speedfahrer rund einen Monat früher in den Winter starten als bisher mit den Übersee-Rennen in Nordamerika Ende November/Anfang Dezember üblich.

FIS-Präsident Johan Eliasch zeigte sich "begeistert" von der "innovativen" Idee, die "unseren Sport voranbringt". Weil die Region Trainings vor Ort schon drei Wochen vor dem Weltcup ermögliche, würden zudem weitere Reisen zu Camps überflüssig und dadurch der ökologische Fußabdruck des Skizirkus verkleinert.

Der neue Kurs am Fuße des Matterhorns wurde vom Schweizer Olympiasieger Didier Defago entworfen. Der Start liegt an der Gobba di Rollin oberhalb des Klein Matterhorn in der Schweiz, das Ziel im italienischen Laghi Cime Bianche.