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Ski Alpin: Verblüffender Weltrekord von Österreich-Talent entpuppt sich als Panne

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Ski Alpin: Verblüffender Weltrekord von Österreich-Talent entpuppt sich als Panne

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Weltrekord entpuppt sich als Panne

Beim Training am Matterhorn stellt die Österreicherin Emily Schöpf zunächst vermeintlich einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf - verliert diesen aber schon nach kurzer Zeit wieder.
Emily Schöpf stellte nur vermeintlich einen Rekord auf
Emily Schöpf stellte nur vermeintlich einen Rekord auf
© IMAGO/GEPA pictures
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Da staunten viele Beobachter nicht schlecht! Am Donnerstag raste Emily Schöpf beim ersten Abfahrtstraining der Damen am Matterhorn mit sage und schreibe 146,85 km/h durch die Geschwindigkeitsmessung - nie zuvor hatte eine Sportlerin ein höheres Tempo erreicht.

Ein neuer Rekord? So lautete die logische Annahme. Schöpf, die an diesem Wochenende erstmals zum österreichischen Weltcupteam gehört und noch um einen der drei verbliebenen Startplätzen kämpft, ging mit der Startnummer 51 ins Training und konnte hinter Landsfrau Christina Ager (1:35,81 Minuten) mit der zweitschnellsten Zeit überzeugen.

Wie die Debütantin hätten übrigens auch Christine Scheyer, die nur 0,12 km/h langsamer als Schöpf war, und Vizeweltmeisterin Nina Ortlieb (146,48 km/h) laut den Messungen in Zermatt den bisherigen Bestwert übertroffen. Doch alle haben sich zu früh gefreut.

Wetter bedroht die Frauen-Abfahrt

Der Grund: Longines, offiziell für die Zeit- und Geschwindigkeitsmessung im alpinen Weltcup zuständig, räumte nach dem Training ein, dass es zu einem Fehler gekommen sei und die Lichtschranke falsch gemessen habe. Demzufolge war die 23 Jahre alte Schöpf ihren Rekord schnell wieder los.

Ob die Frauen das Rennen am Matterhorn tatsächlich austragen können, ist derzeit noch unklar. Sowohl für den Samstag als auch den Sonntag sind die Prognosen sehr wechselhaft. Die Startzeit des Samstagsrennens ist am Morgen bereits als erste Reaktion auf die Bedingungen von 11.45 Uhr auf 12.30 Uhr verschoben worden.

Bereits in der Vorwoche hatten die Männer kein Wetterglück auf der „Gran Becca“. Bis auf ein Training mussten sämtliche Läufe abgesagt werden.