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Slalom in Wengen: Straßer auf Rang elf

Slalom in Wengen: Straßer auf Rang elf

Der Münchner lässt einen leichten Aufwärtstrend erkennen, erreicht sein zweitbestes Saison-Resultat - befindet sich aber nach wie vor einem "Prozess".
Linus Straßer nach dem zweiten Lauf in Wengen
Linus Straßer nach dem zweiten Lauf in Wengen
© AFP/SID/Dimitar DILKOFF
Der Münchner lässt einen leichten Aufwärtstrend erkennen, erreicht sein zweitbestes Saison-Resultat - befindet sich aber nach wie vor einem "Prozess".

Skirennläufer Linus Straßer hat drei Wochen vor den Olympischen Spielen einen leichten Aufwärtstrend erkennen lassen. Beim Slalom-Klassiker im Schweizer Wengen, den wie im Vorjahr Atle Lie McGrath aus Norwegen gewann, belegte der WM-Dritte den elften Platz (+2,65 Sekunden), es war seine beste Platzierung in diesem Winter nach Rang acht Ende November beim Rennen im österreichischen Gurgl.

Straßer, der seit dieser Saison mit neuem Material fährt und damit weiter Abstimmungsprobleme hat, zeigte sich zufrieden mit seiner Leistung im Finale, gab sich aber ansonsten zurückhaltend. Er befinde sich nach wie vor in einem "Prozess, den ich annehme", es sei "noch vieles drin", sagte der Münchner im ZDF. Wenn das "Zutrauen" bald zurückkomme, könne es schnell aufwärts gehen. Es könne aber auch sein, dass er erst im "nächsten Jahr" wieder "richtig marschiere".

In Olympiaform befindet sich bereits McGrath. Eine Woche nach seinem zweiten Rang in Adelboden feierte er am "Männlichen" seinen zweiten Saisonsieg vor Lucas Pinheiro Braathen (Brasilien/+0,47) und Henrik Kristoffersen (Norwegen/+0,81). Sebastian Holzmann (Oberstdorf) fiel im zweiten Lauf von Rang 18 auf Rang 24 zurück (+3,52).