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Ski Alpin: Baumann wohl vor Karriereende

Ski Alpin: Baumann wohl vor Karriereende

Der 40-Jährige räumt in Garmisch-Partenkirchen ein, nicht mehr alles riskieren zu wollen.
Romed Baumann auf der Kandahar in Garmisch-Partenkirchen
Romed Baumann auf der Kandahar in Garmisch-Partenkirchen
© IMAGO/SID/Harald Steiner
Der 40-Jährige räumt in Garmisch-Partenkirchen ein, nicht mehr alles riskieren zu wollen.

Skirennläufer Romed Baumann denkt offenbar über eine Beendigung seiner sportlichen Karriere nach. „Es geht nicht um die fehlende Motivation“, sagte er nach seinem Start bei der Weltcup-Abfahrt am Samstag in Garmisch-Partenkirchen, es gehe eher darum, dass er sich nicht mehr am Limit bewegen könne. „Es ist eher die Bereitschaft, dass du in den Tunnel reinkommst, den Fokus hältst - ich weiß nicht, ob ich da nochmal reinkomme“, erklärte der 40-Jährige.

Baumann ist im Weltcup bei bislang 167 Abfahrten gestartet - und damit Rekordhalter. Auf der Kandahar fuhr er am Samstag beinahe an einem Tor vorbei und ließ es dann ins Ziel austrudeln. „Ich habe nichts riskiert, ich habe mir nicht zugetraut, dass ich da nochmal draufsteige“, sagte der gebürtige Österreicher. Er habe es „heute nochmal probiert, aber es ist nicht gegangen“. Er stehe freilich „gesund herunten, das ist mehr wert als zwei, drei Weltcup-Punkte.“

Baumann feierte sein Debüt im Weltcup vor 22 Jahren, der Start am Samstag war sein insgesamt 387. Sein größter Erfolg gelang ihm zwei Jahre nach seinem Wechsel vom österreichischen zum deutschen Verband: Bei der WM 2021 gewann Baumann Silber im Super-G. Bei der WM 2013 hatte er bereits Bronze in der Super-Kombination gewonnen, in dieser mittlerweile abgeschafften Disziplin gelangen ihm auch seine beiden einzigen Weltcup-Siege.