Ski Alpin>

Letzte Spiele? Forster lässt Karriereende offen

Forster lässt Karriereende offen

Die 30-Jährige ist die bekannteste deutsche Para Wintersportlerin. Wie lange macht sie noch weiter?
Anna-Lena Forster in ihrer Paradedisziplin Slalom
Anna-Lena Forster in ihrer Paradedisziplin Slalom
© IMAGO/Zoonar/SID/Joachim Hahne
Die 30-Jährige ist die bekannteste deutsche Para Wintersportlerin. Wie lange macht sie noch weiter?

Monoskifahrerin Anna-Lena Forster bestreitet in Mailand und Cortina d’Ampezzo womöglich bereits ihre letzten Paralympischen Winterspiele. „Ich werde es davon abhängig machen, wie die Spiele laufen, wie ich mich danach fühle und was ich dann machen möchte. Das Leben hat noch so viel zu bieten, aber mir macht der Sport unheimlich viel Spaß und er gibt mir auch enorm viel“, sagte die 30-Jährige dem Sport-Informations-Dienst (SID): „Deswegen bin ich da ehrlich gesagt noch in einem totalen Zwiespalt.“

Ein sofortiges Karriereende nach den Paralympics in Norditalien (6. bis 15. März) komme aber nicht infrage. „Nach den Spielen werde ich sicher nicht aufhören. Die WM 2027 ist fest eingeplant“, sagte Forster. Die sei in Frankreich und stehe „auf jeden Fall noch im Fokus, da freue ich mich drauf“. Was danach komme und ob sie nochmal komplette vier Jahre bis zu den Winterspielen dranhänge, „kann ich heute noch nicht beurteilen. Obwohl Paralympics in Frankreich nochmal sehr reizvoll wären“.

Sie werde künftig „von Jahr zu Jahr“ schauen, so Forster. Für die Zukunft mache sie sich generell schon Gedanken um das deutsche Para-Alpin-Team. „Es sieht schon schwierig aus momentan“, sagte die viermalige Paralympics-Siegerin: „Wir hatten im Nachwuchsbereich nochmal einen Trainerwechsel. Da gilt es jetzt ein Stück weit, wieder ein neues Team aufzubauen. Es steht noch viel Arbeit an. Es ist nicht so, dass wahnsinnig viel Nachwuchs da ist. Das macht mir natürlich Sorgen um die eigene Sportart.“