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Absage betrübt Neureuther: "Da hängt wahnsinnig viel dran"

Neureuther traurig über Absage

Der Super-G der Männer in Garmisch kann nicht stattfinden. Grund dafür sind die Wetterbedingungen. Für Felix Neureuther ist die Entscheidung traurig, aber alternativlos.
Felix Neureuther ist traurig über die Renn-Absage in Garmisch
Felix Neureuther ist traurig über die Renn-Absage in Garmisch
© IMAGO/Eibner
Der Super-G der Männer in Garmisch kann nicht stattfinden. Grund dafür sind die Wetterbedingungen. Für Felix Neureuther ist die Entscheidung traurig, aber alternativlos.

Der Super-G der Männer beim alpinen Weltcup in Garmisch-Partenkirchen findet nicht statt. Zunächst wurde das Rennen wegen der Wetterbedingungen um eine Stunde nach hinten verschoben, dann erfolgte die endgültige Absage des Wettbewerbs. Dies teilte die FIS offiziell mit. Ausschlaggebend war die schlechte Sicht durch den starken Nebel auf der Kandahar-Piste.

„Es gab keine große Hoffnung, aber einen kleinen Hoffnungsschimmer”, erklärte FIS-Renndirektor Markus Waldner bei SPORT1 die Verschiebung der Startzeit, die jedoch nicht ausreichte: „Aber wie Sie sehen, ist der Nebel jetzt runtergekommen. Deswegen gibt es keine Chance.“

„Die Sicherheit ist der Athleten ist nicht gewährleistet. Deswegen ist es völlig in Ordnung, dass das Rennen abgesagt wurde“, äußerte Ex-Skirennfahrer Felix Neureuther in seiner Rolle als TV-Experte in der ARD sein Verständnis für die Entscheidung.

Super-G: Nachhol-Rennen in Courchevel?

„Es war die absolut richtige Entscheidung“, fuhr er fort, „so bitter es auch ist für die Veranstaltung, den deutschen Ski-Verband und für den Ort. Da hängt wahnsinnig viel dran. Auch Gelder und so weiter. Deswegen ist es extrem bitter und sehr, sehr schade.“

Nachgeholt werden wird der Super-G laut Neureuther in zwei Wochen in Frankreich:. „Der wird nachgeholt, in Courchevel, da ist ja nochmal ein Speed-Wochenende. Dort wird der Super-G nachgeholt, völlig zurecht. Weil: Es geht um die Kugel, es geht um Weltcup-Punkte. Deswegen ist es gut, dass es in Courchevel nachgeholt werden kann.“

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Bereits vor der Absage hatte Felix Neureuther über die schlechten Wetterbedingungen gesprochen. „Es ist eine zähe Warterei mit ein bisschen Hoffnung, dass sich der Nebel verzieht und man starten kann“, hatte der TV-Experte gehofft – wie sich herausstellen sollte, vergeblich.

An der Piste lag es nicht. „Die ist in einem Sensationszustand“, meinte der ehemalige Skirennfahrer. Durch den dichten Nebel war die Sicht der Athleten allerdings erheblich eingeschränkt.

„Es ist so wie wenn du Auto fährst ohne Scheibenwischer, nicht so sexy. Sehen ist meistens ganz hilfreich“, hatte Neureuther gesagt, bevor die Absage feststand.