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Skistar enthüllt bitteren Rückschlag

Skistar enthüllt bitteren Rückschlag

Rückschlag für Timon Haugan: Der norwegische Skistar kämpft im Sommer erneut mit Rückenproblemen.
Timon Haugan bei der Vorbereitung im Sommer
Timon Haugan bei der Vorbereitung im Sommer
© IMAGO/NTB
Rückschlag für Timon Haugan: Der norwegische Skistar kämpft im Sommer erneut mit Rückenproblemen.

Skirennläufer Timon Haugan muss in der Saisonvorbereitung erneut einen Dämpfer hinnehmen: Der 29-jährige Norweger hat im Sommer wieder Probleme mit dem Rücken bekommen. „Es ist jetzt besser als vor ein paar Wochen. Ich habe den Sommer eigentlich damit verbracht, den Rücken in Ordnung zu bringen“, sagte Haugan der Nachrichtenagentur NTB.

Trotz wiederkehrender Beschwerden hatte der Technik-Spezialist in der vergangenen Saison zwei Weltcup-Rennen gewonnen und bei den Olympischen Spielen Bronze nur um 29 Hundertstel verpasst. Mehrere Topresultate fuhr er laut eigener Aussage zeitweise unter Schmerzen ein.

Ski Alpin: Wieder Probleme bei Timon Haugan!

Im Sommer kam es dann zu einem erneuten Rückschlag im Training. Haugan berichtete, er sei in einer Kraft-Einheit „ein bisschen zu eifrig“ gewesen – mit Folgen: „Ich habe ein paar Extra-Kilos draufgepackt und dann wieder einen kleinen Schlag in den Rücken bekommen. Die vergangenen zwei Wochen waren ruhiger, um den Rücken in den Griff zu bekommen. Das gelingt jetzt.“

Am Olympiatoppen (Trainingszentrum, Anm.d.Red.) nahm Haugan deshalb nur eine Nebenrolle ein, als der Rest des norwegischen Teams den jährlichen „Ironmantest“ absolvierte.

Für den Slalomfahrer gibt es trotz des Rückschlags eine klare Marschroute: Der 29-Jährige arbeitet auf seine zehnte Saison im Weltcup hin.

Haugan schielt auf WM in Crans Montana

Sportlich hatte Haugan im Slalom zuletzt konstant zur Spitze gehört. Der Athlet aus Oppdal beendete den Slalomcup im Vorjahr als Fünfter, in 2024 und 2025 stand jeweils Rang drei zu Buche.

Für die kommende WM in Crans Montana gilt Haugan damit als Medaillenkandidat in seiner Paradedisziplin. Sein Rückenproblem habe aber keine Konsequenzen für die weiteren Pläne in der Vorbereitung, erklärte er – als nächster Punkt steht für ihn und das Team ein sechs Wochen langes Trainingslager in Neuseeland an.