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Ski Alpin: Sein Rücktritt hat für eine Nation gravierende Folgen

Rücktritt sorgt wohl für ein Novum

Speed-Spezialist Marco Pfiffner tritt mit 32 Jahren zurück. Damit droht Liechtenstein in der kommenden Saison im Ski-Weltcup ohne Herren dazustehen.
Marco Pfiffner beendet seine Karriere
© IMAGO/GEPA pictures
Speed-Spezialist Marco Pfiffner tritt mit 32 Jahren zurück. Damit droht Liechtenstein in der kommenden Saison im Ski-Weltcup ohne Herren dazustehen.

Marco Pfiffner hat seine Ski-Karriere beendet – und trifft damit Liechtensteins ohnehin kleines Team ins Mark. „Es ist Zeit, dieses wundervolle Kapitel zu schließen“, schrieb der 32-Jährige in dieser Woche auf Instagram. Nach 62 Weltcup-Einsätzen zieht der Speed-Spezialist einen Schlussstrich.

Der Abschied kam nicht vollständig aus freien Stücken. Pfiffner war vor einigen Wochen aus dem Kader des Liechtensteiner Ski-Verbandes geflogen und hätte den Winter auf eigene Rechnung bestreiten müssen. „Das ist auf Weltcup-Niveau einfach unmöglich“, erklärte er dazu ebenfalls auf Instagram.

Sportlich bleibt als bestes Ausrufezeichen vor allem der olympische Auftritt 2022: Bei den Winterspielen erreichte Pfiffner Platz elf in der Kombination. Der große Durchbruch im Weltcup blieb ihm jedoch verwehrt – die Konsequenzen seines Rücktritts reichen nun über seine Person hinaus.

Ein Wintersport-Rücktritt mit weitreichenden Folgen?

Liechtenstein gilt als kleine, aber traditionsreiche Ski-Nation: Namen wie Hanni Wenzel, Andreas Wenzel, Tina Weirather oder Marco Büchel stehen für große Momente auf höchstem Niveau. Nun ist klar: In der kommenden Saison wird es bei den Herren keinen Läufer auf Weltcup-Ebene geben.

Bei den Damen steht zwar Charlotte Lingg im Kader, sie ist im Weltcup erprobt – ihr letztes Rennen liegt verletzungsbedingt jedoch rund eineinhalb Jahre zurück. Ob und wann sie zurückkehrt, ist offen.

Brisant: Seit Einführung des Weltcups 1967 hatte Liechtenstein immer eine Vertretung im Weltcup. Es sieht aktuell so aus, als würde diese Serie im kommenden Winter reißen.

Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.