Marco Pfiffner hat seine Ski-Karriere beendet – und trifft damit Liechtensteins ohnehin kleines Team ins Mark. „Es ist Zeit, dieses wundervolle Kapitel zu schließen“, schrieb der 32-Jährige in dieser Woche auf Instagram. Nach 62 Weltcup-Einsätzen zieht der Speed-Spezialist einen Schlussstrich.
Ski Alpin: Sein Rücktritt hat für eine Nation gravierende Folgen
Rücktritt sorgt wohl für ein Novum
Der Abschied kam nicht vollständig aus freien Stücken. Pfiffner war vor einigen Wochen aus dem Kader des Liechtensteiner Ski-Verbandes geflogen und hätte den Winter auf eigene Rechnung bestreiten müssen. „Das ist auf Weltcup-Niveau einfach unmöglich“, erklärte er dazu ebenfalls auf Instagram.
Sportlich bleibt als bestes Ausrufezeichen vor allem der olympische Auftritt 2022: Bei den Winterspielen erreichte Pfiffner Platz elf in der Kombination. Der große Durchbruch im Weltcup blieb ihm jedoch verwehrt – die Konsequenzen seines Rücktritts reichen nun über seine Person hinaus.
Ein Wintersport-Rücktritt mit weitreichenden Folgen?
Liechtenstein gilt als kleine, aber traditionsreiche Ski-Nation: Namen wie Hanni Wenzel, Andreas Wenzel, Tina Weirather oder Marco Büchel stehen für große Momente auf höchstem Niveau. Nun ist klar: In der kommenden Saison wird es bei den Herren keinen Läufer auf Weltcup-Ebene geben.
Bei den Damen steht zwar Charlotte Lingg im Kader, sie ist im Weltcup erprobt – ihr letztes Rennen liegt verletzungsbedingt jedoch rund eineinhalb Jahre zurück. Ob und wann sie zurückkehrt, ist offen.
Brisant: Seit Einführung des Weltcups 1967 hatte Liechtenstein immer eine Vertretung im Weltcup. Es sieht aktuell so aus, als würde diese Serie im kommenden Winter reißen.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.