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Deutsche Para-Langläufer wieder ohne Sieg beim Heim-Weltcup

Para-Langläufer wieder ohne Sieg

Auch am dritten Wettkampftag in Finsterau schaffen es die Deutschen nicht ganz oben aufs Treppchen.
Anja Wicker fuhr das beste deutsche Ergebnis ein
Anja Wicker fuhr das beste deutsche Ergebnis ein
© IMAGO/Beautiful Sports/SID/Marcus Hartmann
Auch am dritten Wettkampftag in Finsterau schaffen es die Deutschen nicht ganz oben aufs Treppchen.

Die deutschen Para-Skilangläufer sind beim Heim-Weltcup in Finsterau erneut sieglos geblieben. Am dritten Wettkampftag im bayerischen Wald fuhr Anja Wicker mit Platz zwei im Sprint der sitzenden Startklasse das beste Ergebnis in den sechs Rennen ein, auch Sebastian Marburger schaffte es in der stehenden Klasse als Dritter auf das Podest.

Die Stuttgarterin Wicker musste sich im Finale lediglich ihrer Dauerkonkurrentin Oksana Masters geschlagen geben. Knapp sieben Sekunden lag die 34-Jährige hinter der US-Amerikanerin, die Wicker schon zum Auftakt über die 10 km auf Rang zwei verwies. Im Massenstart am Donnerstag hatte Wicker zudem Rang drei geholt.

Eng ging es auch für Marburger zu. Der 28-Jährige sicherte sich hinter dem Belarussen Raman Swirydzenka und dem Russen Vitalij Malyschew den Sprung aufs Treppchen, er lag lediglich etwas mehr als drei Hundertstel vor dem Norweger Kjartan Haugen. In Finsterau sind erstmals seit dem Kriegsbeginn in der Ukraine wieder Athletinnen und Athleten aus Russland und Belarus im Weltcup dabei.

Bei den sehbehinderten Frauen wurde Paralympics-Siegerin Linn Kazmaier als Vierte beste Deutsche. Johanna Recktenwald, deutsche Para-Sportlerin des Jahres 2025, und Leonie Walter, ebenfalls mit Paralympics-Gold dekoriert, schieden jeweils im Halbfinale aus.

In der stehenden Klasse der Frauen lief Kathrin Marchand auf Rang vier. Die Kölnerin, die 2016 als Ruderin bei den Olympischen Spielen teilgenommen hatte, war am Mittwoch zum Auftakt des Heim-Weltcups zur Paralympics-Norm gestürmt.

Am Sonntag beschließen die Staffel-Rennen die Wettkämpfe nahe der tschechischen Grenze, bevor Ende Januar der letzte Langlauf-Weltcup vor den Winterspielen (6. bis 15. März) ansteht. Dazwischen werden einige Athletinnen und Athleten auch beim Biathlon-Weltcup im polnischen Jakuszyce am Start sein.