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Bei Ski-Spektakel: Schwede entthront „Wunderkind“

„Wunderkind“ bei Spektakel entthront

Der traditionsreiche 102. Wasalauf ist Geschichte. Beim großen Skispektakel gibt es wieder einen Heimsieg bei den Männern.
Sieg und Kranz: Oskar Kardin
Sieg und Kranz: Oskar Kardin
© IMAGO/SID/IMAGO/DANIEL ERIKSSON
Der traditionsreiche 102. Wasalauf ist Geschichte. Beim großen Skispektakel gibt es wieder einen Heimsieg bei den Männern.

Der schwedische Skilangläufer Oskar Kardin und die Norwegerin Emilie Fleten haben den Wasalauf gewonnen. Bei schweren Bedingungen setzte sich Kardin bei der 102. Auflage des traditionsreichen Skimarathons in Schweden in 4:14:45 Stunden durch und blieb dabei mehr als eine Dreiviertelstunde über der Siegerzeit seines Landsmanns Alvar Myhlback aus dem Vorjahr.

Myhlback, der damals als 18-Jähriger zum jüngsten Sieger in der Geschichte des legendären Rennens geworden war und als Wunderkind bezeichnet wurde, kam diesmal nach 90 km in der klassischen Technik von Sälen nach Mora mit vier Sekunden Rückstand auf Platz zwei.

Wasalauf: Bing wird bester Deutscher

Bester Deutscher war der frühere Weltcup-Läufer Thomas Bing auf Platz 47. Fleten siegte mit rund anderthalb Minuten Vorsprung auf die Schwedin Hanna Lodin und sicherte sich ihren dritten Erfolg. Vorjahressiegerin Stina Nilsson (Schweden), Sprint-Olympiasiegerin von 2018, wurde Fünfte.

Am Start waren 14.300 Teilnehmer, darunter 237 aus Deutschland und auch wieder zahlreiche Prominente wie der frühere Weitsprung-Europameister Michel Tornéus, Biathlon-Olympiasieger Peppe Femlung und der schwedische Let’s-Dance-Sieger Filip Lamprecht.