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Skispringen, Klingenthal: Geiger weit abgeschlagen, Eisenbichler ausgeschieden

Deutsche Springer mit Riesenproblemen

Die deutschen Skisprungstars Karl Geiger und Markus Eisenbichler erleben ausgerechnet beim Heim-Weltcup in Klingenthal einen rabenschwarzen Tag.
Die DSV-Adler enttäuschen beim Heim-Weltcup
Die DSV-Adler enttäuschen beim Heim-Weltcup
© AFP/SID/JENS SCHLUETER
Die deutschen Skisprungstars Karl Geiger und Markus Eisenbichler erleben ausgerechnet beim Heim-Weltcup in Klingenthal einen rabenschwarzen Tag.

Die deutschen Skisprungstars Karl Geiger (Oberstdorf) und Markus Eisenbichler (Siegsdorf) erleben ausgerechnet beim Heim-Weltcup in Klingenthal einen rabenschwarzen Tag. Weltcup-Spitzenreiter Geiger erreichte als 29. mit viel Mühe immerhin noch den zweiten Durchgang. Eisenbichler, am Samstag punktgleich mit Geiger Vierter, verpasste als 40. klar das Finale.

Deutsche Athleten mit Materialprobleme

Bei schwierigen Bedingungen im Schneeregen hatten fast alle deutschen Starter Probleme mit dem Material, fuhren deutlich langsamer an als die Konkurrenz und waren damit fast chancenlos. Lediglich Constantin Schmid (Oberaudorf) hatte in der Spur Normalgeschwindigkeit und liegt nach einem Sprung auf 127,5 m auf einem starken siebten Platz.

Die Führung übernahm der Japaner Ryoyu Kobayashi mit 129,5 m (118,5 Punkte) vor dem Norweger Halvor Egner Granerud (117,6) und dessen Landsmann Daniel Andre Tande (117,6). Schmid (113,7) fehlen rund anderthalb Meter zum Podest.

Stephan Leyhe (Willingen) als 25. und Olympiasieger Andreas Wellinger (Ruhpolding), am Samstag als Sechster noch mit seinem besten Ergebnis seit dreieinhalb Jahren, auf Platz 26 rutschten ebenso knapp ins Finale wie Pius Paschke (Kiefersfelden), der als 29. punktgleich mit Geiger ist.