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Skispringen, Bischofshofen: DSV-Adler nach Geiger-Sturz nur Sechster - Österreich gewinnt

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Skispringen, Bischofshofen: DSV-Adler nach Geiger-Sturz nur Sechster - Österreich gewinnt

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Geiger stürzt - DSV-Adler schwach

Geiger stürzt - DSV-Adler schwach

Beim Teamspringen in Bischofshofen erleben die deutschen Skispringer einen gebrauchten Nachmittag. Österreich gewinnt vor Japan.
Karl Geiger bekam erhebliche Punktabzüge
Karl Geiger bekam erhebliche Punktabzüge
© AFP/SID/CHRISTOF STACHE
SID
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von SID

Die deutschen Skispringer haben im Teamwettkampf von Bischofshofen nach einem Sturz von Karl Geiger das Podest klar verpasst. Der Skiflug-Weltmeister blieb unverletzt, bekam im ersten Durchgang aber erhebliche Punktabzüge. Geiger, Constantin Schmid, Andreas Wellinger und Markus Eisenbichler sammelten schließlich 943,1 Punkte und belegten nur den sechsten Platz.

„Karl hat sich entschuldigt, das muss er aber nicht“, sagte Olympiasieger Wellinger, der erstmals seit Februar 2019 wieder in einem Teamspringen dabei war, in der ARD: „Insgesamt ist es nicht ganz rund gelaufen.“

Der Sieg ging an den Gastgeber und WM-Zweiten Österreich (1015,5) vor Japan (1006,4) und dem Olympiasieger Norwegen (1006,2). Auf der Paul-Außerleitner-Schanze, auf der erstmals in der Weltcup-Geschichte ein Team-Wettkampf stattfand, waren insgesamt nur acht Mannschaften am Start.

Schon im Einzel am Samstag hatte das DSV-Team enttäuscht, als Geiger als Achter und Wellinger auf Rang 19 noch für die besten Ergebnisse gesorgt hatten. Zudem wurde Eisenbichler wegen eines nicht regelkonformen Anzugs disqualifiziert.