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Skispringen: Entscheidung um Wellinger und Geiger gefallen

Entscheidung um DSV-Adler gefallen

Trotz schwachen Saisonbeginns setzt Bundestrainer Horngacher weiter auf Andreas Wellinger und Karl Geiger. In Polen stehen zwei Einzelspringen an.
Beim Skispringen leben die Athleten den Traum vom Fliegen - insbesondere auf den ganz großen Schanzen. Inzwischen sind Sprünge auf weit über 200 Meter möglich. SPORT1 zeigt die Entwicklung des Weltrekords.
Trotz schwachen Saisonbeginns setzt Bundestrainer Horngacher weiter auf Andreas Wellinger und Karl Geiger. In Polen stehen zwei Einzelspringen an.

Andreas Wellinger und Karl Geiger bleiben trotz des enttäuschenden Saisonstarts im Aufgebot der deutschen Skispringer. „Zuletzt konnten beide zulegen, und deshalb haben wir uns entschieden, in der bisherigen Besetzung in Wisla anzutreten“, sagte Bundestrainer Stefan Horngacher vor den beiden Einzelspringen in Polen am Wochenende.

Olympiasieger Wellinger hatte es in drei der fünf bisherigen Wettkämpfe nicht in den zweiten Durchgang geschafft, überzeugte aber zuletzt in Kuusamo als Siebter. Der ehemalige Skiflug-Weltmeister Geiger war ebenfalls dreimal ohne Punkte geblieben, mehr als Rang 23 in Lillehammer steht noch nicht auf der Habenseite.

Während Philipp Raimund, Felix Hoffman und Pius Paschke vor der Reise nach Wisla ein Krafttraining absolvierten, ging es für Wellinger und Geiger noch einmal zum Training auf die Schanze.

Form von Wellinger und Geiger keine Überraschung

„Von Andreas Wellinger und Karl Geiger wussten wir bereits im Vorfeld, dass die beiden zum Start in den Winter noch nicht in Bestform sind“, sagte Horngacher.

Vor allem Wellinger hat gute Erinnerungen an Wisla, am 16. Januar 2014 hatte er dort als 18-Jähriger den ersten Weltcupsieg seiner Karriere geholt. Geiger schaffte es auf der Adam-Malysz-Schanze nur 2020 auf das Podest, als er Zweiter hinter Markus Eisenbichler wurde.