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Tournee hat bittere Folgen für deutsche Skispringer

Tournee hat bittere Folgen für DSV-Duo

Die Tournee-Strapazen haben Folgen. Nur die Sorgenkinder Andreas Wellinger und Karl Geiger sowie Pius Paschke reisen nach Zakopane.
Endlich ist es wieder so weit: Die Vierschanzentournee 2025/26 sucht ihren Sieger. Hier gibt's alle Infos zum Skisprung-Event des Jahres, dessen Mythos seit Jahrzehnten immer wieder Fans und Sportler begeistert.
Die Tournee-Strapazen haben Folgen. Nur die Sorgenkinder Andreas Wellinger und Karl Geiger sowie Pius Paschke reisen nach Zakopane.

Die deutschen Top-Skispringer Felix Hoffmann und Philipp Raimund verzichten gesundheitlich angeschlagen auf einen Start beim Weltcup in Zakopane am Wochenende. Im ersten Wettkampf nach der Vierschanzentournee gehen somit nur die Sorgenkinder Andreas Wellinger und Karl Geiger sowie Pius Paschke für den Deutschen Skiverband (DSV) an den Start.

Hoffmann hatte zuletzt über Knieprobleme geklagt, Raimund ist stark erkältet. Eine Untersuchung bei Hoffmann, der die Tournee als bester DSV-Adler auf Rang sechs abgeschlossen hatte, ergab immerhin keine strukturellen Schäden. „Die auftretenden Schmerzen werden wie bereits von unserem medizinischen Stab vermutet von einer Reizung verursacht“, sagte Bundestrainer Stefan Horngacher.

DSV-Sorgenkinder wollen Weltcup nutzen

Weil die zweite Garde des deutschen Teams aktuell in Japan springt, wird Horngacher in Polen nur drei von fünf Startplätzen nutzen. „Alle drei Athleten wollen die Wettkämpfe nutzen, um an ihrer Sprungtechnik zu arbeiten“, sagte der Bundestrainer.

Wellinger und Geiger haben seit Ende November keinen zweiten Durchgang mehr erreicht, auch bei Paschke war die Form zuletzt nicht mehr stabil. In Zakopane steht am Sonntag ein Einzelwettkampf an, beim Super Team tags zuvor stellt jede Nation nur zwei Teilnehmer.

Im Gegensatz zu Geiger hat Olympiasieger Wellinger die Norm für die Winterspiele im Februar bereits erfüllt und wird deshalb auf die folgende Reise nach Sapporo/Japan wie Paschke verzichten. Geiger hingegen muss im Kampf um die Olympia-Norm (einmal Top acht oder zweimal Top 15) jeden Weltcup mitnehmen.