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Skispringen: Kein deutsches Podest bei Olympia-Generalprobe

Kein Podest bei Olympia-Generalprobe

Die deutschen Skispringerinnen landen im letzten Springen von einer Normalschanze vor Olympia hinter dem Podium. Lisa Eder feiert ihren ersten Sieg.
Die neue Schanze in Predazzo sorgt für Sicherheitsdiskussionen vor Olympia 2026. Aktive Skispringerinnen und Skispringer ordnen diese Gefahr ein.
Die deutschen Skispringerinnen landen im letzten Springen von einer Normalschanze vor Olympia hinter dem Podium. Lisa Eder feiert ihren ersten Sieg.

Agnes Reisch Vierte, Selina Freitag Siebte: Die deutschen Skispringerinnen haben bei der Generalprobe für die Olympia-Entscheidung von der Normalschanze das Podest knapp verpasst. Ihren ersten Weltcupsieg holte im japanischen Zao die Österreicherin Lisa Eder, die Weltmeisterin Nika Prevc knapp auf Rang zwei verwies.

Reisch fehlte im letzten Springen von einer Kleinschanze vor den Winterspielen nach Flügen auf 95,0 und 98,0 m umgerechnet nur ein guter Meter zum Treppchen. Freitag, einen Tag zuvor noch Dritte, fiel im zweiten Durchgang vom fünften Platz noch etwas zurück.

Rekordweltmeisterin Katharina Schmid verpasste als 17. zum vierten Mal in Folge eine einstellige Platzierung, Juliane Seyfarth folgte auf dem 23. Rang.

Skispringen: Erster Sieg für Eder

Endlich jubeln durfte Eder. Nach fünf zweiten und drei dritten Plätzen allein in dieser Saison reichte es mit Flügen auf 96,0 und 98,0 m zum ersten Sieg. Die im Gesamtweltcup weiter klar führende Slowenin Prevc lag umgerechnet 70 Zentimeter zurück, Dritte wurde Abigail Strate aus Kanada.

Bei den Winterspielen in Mailand und Cortina wird die Entscheidung von der Normalschanze am 7. Februar die erste von drei Medaillenchancen für die Skispringerinnen. Im Weltcup geht es schon am Wochenende in Sapporo weiter, auf der großen Olympia-Schanze von 1972 steht am Samstag (8.15 Uhr MEZ) und Sonntag (3.00 MEZ) jeweils ein Einzel-Wettkampf auf dem Programm.