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Skispringen: Bitteres Tournee-Aus für Legende

Bitteres Tournee-Aus für Legende

Für Simon Ammann ist die Vierschanzentournee vorzeitig vorbei. Die Skisprung-Ikone wird aus dem Schweizer Kader für die beiden letzten Springen gestrichen.
Endlich ist es wieder so weit: Die Vierschanzentournee 2025/26 sucht ihren Sieger. Hier gibt's alle Infos zum Skisprung-Event des Jahres, dessen Mythos seit Jahrzehnten immer wieder Fans und Sportler begeistert.
Für Simon Ammann ist die Vierschanzentournee vorzeitig vorbei. Die Skisprung-Ikone wird aus dem Schweizer Kader für die beiden letzten Springen gestrichen.

Viermal sicherte sich Simon Ammann eine olympische Goldmedaille und wurde einmal Weltmeister. Der Gesamterfolg bei der Vierschanzentournee blieb dem Schweizer trotz mehrerer Podestplätze jedoch verwehrt.

Bei seiner 27. Teilnahme muss der 44-Jährige nun ein bitteres Aus verkraften, nachdem er zweimal den zweiten Durchgang verpasst hatte.

Wie der Schweizer Skiverband vor dem dritten Springen in Innsbruck mitteilte, ist die Tour für Ammann und Teamkollege Juri Kesseli vorzeitig beendet. Für sie rücken Felix Trunz und Killian Peier ins Aufgebot.

Ammann bangt um Olympia-Ticket

Ammann rangierte in der Gesamtwertung nach den Wettkämpfen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen nur auf Rang 36. Genau wie Kesseli (57.) liegen die beiden damit deutlich hinter ihren Teamkollegen Gregor Deschwanden (18.) und Sandro Hauswirth (21.).

Wenige Monate vor dem Auftakt der Olympischen Spiele 2026 ist das Tour-Aus auch ein Rückschlag im Rennen um einen Platz im Olympia-Team. Der 23-malige Weltcupsieger Ammann muss um seine achte Teilnahme fürchten.