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Zu viel Schnee! Skisprung-Weltcup in Gefahr

Zu viel Schnee! Weltcup in Gefahr

Knapp zweieinhalb Wochen vor Beginn des Skisprung-Weltcups liegen auf den Tribünen der Schanze 40 cm Schnee.
Beim Skispringen leben die Athleten den Traum vom Fliegen - insbesondere auf den ganz großen Schanzen. Inzwischen sind Sprünge auf weit über 200 Meter möglich. SPORT1 zeigt die Entwicklung des Weltrekords.
Knapp zweieinhalb Wochen vor Beginn des Skisprung-Weltcups liegen auf den Tribünen der Schanze 40 cm Schnee.

Wegen großer Schneemassen hat der Ski-Club Willingen gut zweieinhalb Wochen vor dem Weltcup auf der Mühlenkopfschanze seine „Free Willis“ zum Einsatz aufgerufen. Bis zu 1500 freiwillige Helferinnen und Helfer sollen die Tribünen räumen.

Denn während beispielsweise im italienischen Olympia-Austragungsort Livigno ein akuter Schneemangel beklagt wird, liegen in Willingen schon jetzt knapp 40 cm Schnee auf den Rängen. Es werden an der größten Skisprungschanze der Welt gut 40.000 Zuschauer für die Generalprobe vor den Winterspielen erwartet.

Der Schnee soll zunächst auf die Schanze geschippt und von einer Pistenraupe zusammengetragen werden, bevor er dann von LKW abtransportiert wird.

Ex-Skispringer Leyhe hilft mit

Für diese Aktion brauche es „viel Unterstützung“, „ordentlich Power“ und „so viele Free Willis, wie eben möglich“, sagte Ski-Club-Präsident Jürgen Hensel.

Unter dem Flutlicht der Schanze sollen die freiwilligen Helfer, denen auch der aus Willingen stammende frühere Skispringer Stephan Leyhe angehört, am Mittwoch und Donnerstag die Arbeit verrichten und somit die Austragung des großen Skisprungfests ermöglichen.

Als Dank für ihre Arbeit werden alle „Free Willis“ mit einem Ticket für den Weltcup (30. Januar bis 1. Februar) belohnt.