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Nach Olympia-Enttäuschung: Skispringerinnen verpassen Podest

Deutsche springen hinterher

Wie bei Olympia läuft es auch im Weltcup bei den deutschen Skispringerinnen nicht nach Wunsch.
Sechste in Hinzenbach: Selina Freitag
Sechste in Hinzenbach: Selina Freitag
© IMAGO/SID/Florian Wiegand
Wie bei Olympia läuft es auch im Weltcup bei den deutschen Skispringerinnen nicht nach Wunsch.

Die deutschen Skispringerinnen haben nach den für sie enttäuschenden Olympischen Spielen auch bei der Rückkehr in den Weltcup das Podest verfehlt. Als beste DSV-Springerin auf der Normalschanze in Hinzenbach/Österreich musste sich Selina Freitag beim Sieg der Slowenin Nika Prevc mit Platz sechs begnügen.

Prevc, die bei Olympia als Topfavoritin das erhoffte Gold verpasst hatte, setzte sich bei ihrem 14. Saisonsieg mit zwei Sprüngen auf 89,0 m (258,6 Punkte) knapp vor der Österreicherin Lisa Eder (255,6) durch. Dritte wurde Norwegens Doppel-Olympiasiegerin Anna Odine Ström (238,3).

Schmid kommt weiter nicht in Fahrt

Freitag fehlten umgerechnet rund vier Meter zu ihrem siebten Saison-Podest. Agnes Reisch wurde Zehnte vor Anna Hollandt (11.). Rekord-Weltmeisterin Katharina Schmid kommt bei ihrer Abschiedstournee weiter nicht in Fahrt und belegte Platz 18.

Bei Olympia waren die deutschen Springerinnen ohne Medaille geblieben. In Hinzenbach steht am Sonntag (15.20 Uhr) ein weiteres Einzelspringen an.