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Historische WWE-Sensation in Berlin!

Historische WWE-Sensation in Berlin

Beim Deutschland-Gastspiel des Wrestling-Imperiums wechselt der wichtigste Titel der Liga den Besitzer - erstmals in seiner über 60 Jahre langen Geschichte.
Drew McIntyre kürte sich bei WWE SmackDown in Berlin zum Champion
Drew McIntyre kürte sich bei WWE SmackDown in Berlin zum Champion
© WWE
Beim Deutschland-Gastspiel des Wrestling-Imperiums wechselt der wichtigste Titel der Liga den Besitzer - erstmals in seiner über 60 Jahre langen Geschichte.

Die deutsche Fangemeinde des Wrestling-Imperiums WWE ist Zeuge eines historischen Moments geworden: Bei der aktuellen Ausgabe der TV-Show Friday Night SmackDown in Berlin hat überraschend der wichtigste Titel der Liga den Besitzer gewechselt.

Im Hauptkampf in der Uber Arena in der deutschen Hauptstadt hat Drew McIntyre mit Hilfe eines unangekündigten Rückkehrers Cody Rhodes als WWE-Champion entthront. Es ist nicht nur das erste Mal in der über 60 Jahre langen Geschichte des Gürtels, dass er in Deutschland wechselt, sondern auch das erste Mal überhaupt, dass ein Wechsel eines WWE-Gürtels der ersten Kategorie auf dem europäischen Festland inszeniert wurde.

Die unerwartete Entscheidung hat Sensations-Charakter und unterstreicht den globalen Expansionskurs der Liga - und dass Deutschland dabei eine wichtige Rolle spielt.

WWE SmackDown in Berlin: Cody Rhodes verliert den Titel

Der Schotte McIntyre stand dem „American Nightmare“ am Freitag in einem so genannten Three Stages of Hell Match gegenüber, das in drei Phasen aufgeteilt war: Ein Match unter regulären Bedingungen, eines ohne Regeln, das überall in der Halle entschieden werden konnte - und ein Steel Cage Match, bei dem es darum ging, seinen Gegner in einem Käfig niederzuringen oder den Käfig vor dem Kontrahenten zu verlassen.

Nachdem es nach den ersten zwei Phasen unentschieden stand, fiel die Entscheidung erwartungsgemäß in dem Käfigmatch - einst eine Spezialität der WWE-Ikone Bruno Sammartino, die den nun in Berlin ausgefochtenen Titel mit insgesamt elf Jahren als Champion maßgeblich definiert hatte.

Die speziellen Regeln des Matches erlaubten WWE, den Kampf letztlich durch eine Schock-Wendung zu entscheiden: Ein maskierter Mann tauchte auf - der sich als der seit drei Monaten von der Bildfläche verschwundene Jacob Fatu entpuppte.

Comeback von Jacob Fatu verhilft Drew McIntyre zum Sieg

Fatu hatte seit Oktober pausiert - tatsächlich wegen einer Zahn-OP, in der Story infolge einer Backstage-Attacke durch einen Unbekannten, die ihn die Teilnahme an einem Match kostete, in der McIntyre und er den nächsten Herausforderer Rhodes küren sollten.

Weil McIntyre als der Hauptverdächtige gilt, prügelte Fatu auf diesen ein - ging dann aber auch wütend auf Rhodes los, als der dazwischengehen und die Ordnung wiederherstellen wollte. Fatu ermöglichte es McIntyre damit ungewollt, den Käfig durch die Tür zu verlassen und damit den Gürtel zu erobern. McIntyre bekam ihn auf dem Gang überreicht, während Fatu ihm wütend nachsah.

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Die Neuvergabe des Titels kommt zu einem überraschenden Zeitpunkt - die „Road to WrestleMania“, dem wichtigsten Ereignis des Jahres, steht an. In dieser Zeit festigt WWE traditionell eher seine Champions, um den großen Titel-Showdowns bei der Megashow im Frühjahr mehr Gewicht zu verleihen.

Nun allerdings entschied sich die Liga für einen ungewohnten Plot-Twist - der für den neuen Champion McIntyre auch eine persönliche Genugtuung ist: Seit ihn die Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 den emotionalen Moment eines WrestleMania-Titelgewinns vor Publikum gekostet hatte, wartete er darauf, eine WWE-Veranstaltung vor Publikum als Champion zu verlassen. Nun hat McIntyre es geschafft und sechs Monate nach seinem 40. Geburtstag einen späten Meilenstein erfahren.

Die WWE-Tour durch Deutschland ist damit noch nicht beendet, am Montag wird noch die Traditionsshow Monday Night RAW in Düsseldorf ausgetragen.