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Bei WWE überschlagen sich die Ereignisse - die dickste Überraschung gibt's am Ende

Dicke Überraschung bei WWE!

Bei No Escape (Elimination Chamber) verfehlt Topfavorit Cody Rhodes einmal mehr die Chance auf ein WrestleMania-Titelmatch. Auch ansonsten überschlagen sich die Ereignisse.
Cody Rhodes wurde bei WWE erneut um ein WrestleMania-Titelmatch geprellt
Cody Rhodes wurde bei WWE erneut um ein WrestleMania-Titelmatch geprellt
© WWE
Bei No Escape (Elimination Chamber) verfehlt Topfavorit Cody Rhodes einmal mehr die Chance auf ein WrestleMania-Titelmatch. Auch ansonsten überschlagen sich die Ereignisse.

Eine höchst ereignis- und wendungsreiche WWE-Woche hat in der Nacht zum Sonntag ein überraschendes Ende gefunden - und die Spekulationen um die Card für die Megashow WrestleMania 42 im April auf den Kopf gestellt.

Beim Käfigspektakel No Escape (Elimination Chamber) in Chicago gab es einen unerwarteten Sieger im Sechskampf, um den Herausforderer für den dann amtierenden WWE-Champion herauszufordern: Nicht der klare Favorit Cody Rhodes hat triumphiert, sondern sein Mentor Randy Orton. Und: Die Anzeichen mehren sich, dass Ortons Gegner in Las Vegas nicht der aktuell regierende Titelträger Drew McIntyre sein wird.

Mehrere andere Titel hatten am Wochenende zuvor schon die Besitzer bzw. die Besitzerinnen gewechselt. Außerdem gab es ein großes Comeback - und das unangekündigte Debüt eines bisher bei Konkurrent AEW aktiven Stars.

SPORT1 gibt den Überblick über die wichtigsten Ereignisse rund um No Escape und die „Road to WrestleMania“.

- WWE No Escape: Randy Orton gewinnt die „Elimination Chamber“

Im titelgebenden No-Escape-Match der Männer (den internationalen Namen „Elimination Chamber“ verwendet WWE in Deutschland aus Gründen historischer Sensibilität nicht) spitzte sich der Kampf nach dem Ausscheiden von LA Knight, Je‘Von Evans, Trick Williams und Logan Paul auf das Duell Rhodes vs. Orton zu - die sich letztlich aber nicht allein bekriegten.

Champion McIntyre schmuggelte sich ins Geschehen und sorgte wie schon beim Royal Rumble Ende Januar dafür, dass Rivale Rhodes der Sieg entglitt: McIntyre verfehlte Rhodes zwar mit seiner Spezialaktion Claymore und steckte einen RKO von Orton ein. Orton nutzte dann aber eiskalt aus, dass Rhodes auf McIntyre losgehen wollte: Er verpasste auch ihm den RKO - der ihm den Sieg sicherte.

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Der 45 Jahre alte Orton bekommt damit in Vegas die Chance auf seinen 15. großen Titel bei WWE - und sein Gegner ist womöglich nicht McIntyre: Aus Wut über dessen Gebaren verfügte Nick Aldis, der als General Manager der TV-Show SmackDown auftritt, dass McIntyre dort seinen Gürtel am kommenden Freitag gegen Rhodes aufs Spiel setzen muss.

Mit der Ansetzung deutet sich an, dass der WrestleMania-Plan von WWE das seit langem als „Dream Match“ der langjährigen Weggefährten Rhodes vs. Orton ist - und der überraschende Titelgewinn McIntyres zu Beginn des Jahres in Berlin nur ein Zwischenspiel auf dem Weg dorthin. Es würde passen zu einem damals lancierten Bericht des Wrestling Observer, dass McIntyres Titelgewinn Ergebnis einer kurzfristigen Planänderung war, um das Titelgeschehen vor Mania „weniger berechenbar“ zu machen.

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- Seth Rollins ist der „Masked Man“

Das zweite zentrale Ereignis bei No Escape: Der langzeitverletzte Seth Rollins hat sein Comeback gefeiert - und sich als der maskierte Mann entpuppt, der seit rund einem Monat seine frühere Gruppierung The Vision malträtiert.

Nachdem Rollins sich beim Royal Rumble schon an Jungstar Bron Breakker für die Schock-Attacke im vergangenen Jahr gerächt hatte, verhinderte Rollins nun auch, dass der an seine Stelle getretene Logan Paul in ein WrestleMania-Titelmatch vordrang.

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Auch die Story mit Rollins hätte etwas anders laufen sollen: Anstelle von Paul sollte ursprünglich Schwergewicht Bronson Reed im Match stehen und allem Anschein nach von Rollins um den Sieg gebracht werden. Reed allerdings zog sich beim Quali-Match bei RAW einen realen Bizepsriss zu, so dass Jey Uso an dessen Stelle den Kampf gewann. Bei SmackDown folgte dann ein weiterer Plottwist, bei dem Uso von einem unbekannten Angreifer attackiert wurde - und ein neues Quali-Match zwischen Paul und Jacob Fatu angesetzt wurde.

- Rhea Ripley fordert Bianca Belair bei WrestleMania

Auch bei den Frauen steht fest, wer bei WrestleMania neben Royal-Rumble-Gewinnerin Liv Morgan auf Titeljagd geht: Rhea Ripley gewann das No-Escape-Match gegen Alexa Bliss, Kiana James, Asuka, Raquel Rodriguez und die am Schluss verbliebene Tiffany Stratton.

Einen Tag nach einer großen Niederlage Ripleys - sie und Partnerin Iyo Sky verloren am Freitag bei SmackDown die Tag-Team-Titel der Frauen gegen die Irresistible Forces (Nia Jax und Lash Legend) - sicherte sich die Australierin damit eine Titelchance gegen WWE-Damenchampion Jade Cargill. Es ist das zweite zentrale Damenmatch des Showwochenendes neben dem Duell zwischen Morgan und World Women‘s Chamqion Stephanie Vaquer.

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- CM Punk und AJ Lee triumphieren

In den beiden Titelmatches des Abends triumphierten die beiden „Hometown Heroes“ Chicagos: CM Punk verteidigte erwartungsgemäß seinen World Title gegen Finn Balor und kann sich damit nun auf sein WrestleMania-Duell mit Roman Reigns konzentrieren.

Punks Ehefrau AJ Lee krönte derweil ihr Comeback mit einem Sieg über ihre Rivalin Becky Lynch - mit dem sie dieser den Intercontinental Title der Frauen abnahm.

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- Danhausen wechselt von AEW zu WWE

Einen Monat nach dem Debüt von Royce Keys alias Powerhouse Hobbs hat WWE bei No Escape den nächsten Neuzugang von AEW präsentiert: Kultfigur Danhausen erwies sich als die schon seit einigen Wochen angedeutete Überraschung um ein Paket mit mysteriösem Inhalt.

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Der in diversen Independent-Ligen sehr populäre, bei AEW aber eher glücklose Danhausen war seit etwa zwei Jahren von der Bildfläche verschwunden, aber noch unter AEW-Vertrag, bis der Deal kürzlich abgelaufen ist. Nun bekommt der für seine komödiantischen Einlagen berühmte Charakter bei WWE seine Chance.