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SKI-JUMPING-OLY-2018-PYEONGCHANG
Andreas Wellinger kämpft um eine Medaille © Getty Images
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Nach seinem Sieg in der Qualifikation von der Normalschanze verzichtet Andreas Wellinger auf die Eröffnungsfeier, um sich auf den Wettkampf zu fokussieren.

Angeführt von einem bärenstarken Andreas Wellinger hat sich ein deutsches Quartett problemlos für den ersten Skisprung-Wettbewerb bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang qualifiziert.

Wellinger gewann am Donnerstag auf der Normalschanze nach einem Sprung auf 103 m mit 133,5 Punkten die Qualifikation und schürte damit sogar Goldhoffnungen für Samstag (ab 21.35 Uhr Ortszeit/13.35 MEZ im LIVETICKER). (SERVICE: Der Olympia-Zeitplan)

"Schöne Quali, schöne Bedingungen, Skispringen auf einem hohen Niveau", sagte Wellinger nach seiner beeindruckenden Vorstellung, bei der er vor dem polnischen Doppel-Olympiasieger Kamil Stoch landete.

Er habe sich gut über die Trainingssprünge reinfuchsen können. "Ich bin vom Sprung stabiler geworden", so der Vizeweltmeister weiter. Bei Eurosport sagte er: "Wenn ich noch so einen mache, wird es schwer, mich zu schlagen. Aber jetzt heißt es: 'Nicht nachlassen'."

Bundestrainer Schuster zufrieden

Richard Freitag (129,1) als Vierter, Markus Eisenbichler (127,7) auf Rang sechs und Karl Geiger (125,5) als Siebter sorgten für ein bemerkenswertes Mannschaftsergebnis. "Die Mannschaft hat sich sehr stark präsentiert. Damit bin ich sehr zufrieden", sagte Bundestrainer Werner Schuster. (SERVICE: Der Medaillenspiegel bei Olympia)

Der Japaner Noriaki Kasai überstand bei seiner achten Olympia-Teilnahme ebenfalls die Qualifikation.

Verzicht auf Eröffnungsfeier

Wellinger will auch im Kampf um die Medaillen nachlegen, verzichtet deswegen auf die Eröffnungsfeier. "Ich will mich auf den Wettkampf vorbereiten. Ich bin hier, um Wettkämpfe zu springen", sagte der beste Springer der Qualifikation. 

Bundestrainer Schuster stellte es seinen Athleten frei, ob sie einen Tag vor dem Springen am Samstag an der Eröffnungsfeier teilnehmen. Freitag, Eisenbichler und Geiger werden trotz des Wettkampfes rund 24 Stunden später an der Zeremonie teilnehmen.

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