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Werden die neuen Kollegen dieser chinesischen Shorttrack-Olympioniken von Pyeongchang bei den heimischen Winterspielen aus Klöstern kommen?
Werden die neuen Kollegen dieser chinesischen Shorttrack-Olympioniken von Pyeongchang bei den heimischen Winterspielen aus Klöstern kommen? © Getty Images
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Bei der Suche nach Wintersport-Talenten greifen die Chinesen zu unüblichen Mitteln. In buddhistischen Klöstern wollen sie neue Ski-Stars ausfindig machen.

Für die Jagd auf Medaillen bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking ergreift Gastgeber China ungewöhnliche Maßnahmen. Aus Mangel an erfolgreichen Wintersportlern weitete das Riesenreich seine Suche nach talentierten Athleten nun auf buddhistische Klöster aus, wie die Zeitung Henan Daily berichtete.

Demnach sollen Verantwortliche von Sportverbänden im renommierten Shaolin-Tempel in der Provinz Henan 125 Jugendliche gesichtet haben - in der Hoffnung, dass sich aus deren Martial-Arts-Fähigkeiten in vier Jahren Medaillen im Schnee ergeben könnten. Die Talentiertesten unter ihnen sollen in Peking unter anderem Grundlagentraining im Freestyle-Skifahren erhalten und später in Neuseeland weiter an ihrem Können feilen.

China: Nur Rang 16 bei Olympia in Pyeongchang

Bei den vergangenen Winterspielen in Pyeongchang belegte China mit neun Medaillen, davon eine goldene, nur Rang 16 im Medaillenspiegel. Wie die für Sport zuständige Verwaltung mitteilte, soll durch die landesweite Suche "der Talentpool für Eis- und Schneesportarten angereichert werden".

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Der Nachrichtenagentur Xinhua zufolge sollen bereits alleine in der Provinz Henan 600 Jungen und Mädchen für weiteres Training rekrutiert worden sein. Angeblich planen die Verantwortlichen auch, talentierte Skateboarder, Akrobaten und Trampolinspringer von einem Disziplinwechsel zu überzeugen.

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