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Witali Mutkos Sperre wurde vom CAS für ungültig erklärt.
Witali Mutkos Sperre wurde vom CAS für ungültig erklärt. © Getty Images
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Die lebenslange Olympiasperre für den ehemaligen russischen Sportminister Witali Mutko wird für ungültig geklärt. Die Verantwortung liegt nun aber beim IOC.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne hat die lebenslange Olympiasperre gegen den ehemaligen russischen Sportminister Witali Mutko für ungültig erklärt und für die Entscheidung formaljuristische Gründe angeführt.

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Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte Mutko im Dezember 2017 wegen seiner Verwicklung in den Skandal um flächendeckendes Doping in Russland lebenslang von allen Olympischen Spielen ausgeschlossen.

Der CAS bemängelte, dass die vom IOC angeführten Regeln 44 und 59 der Olympischen Charta nicht für diesen Fall angewendet werden könnten. Eine Bestimmung beträfe nur teilnehmende Sportler oder offizielle Mitglieder der Delegationen.

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Mutko nicht automatisch wieder bei Olympia dabei

Dies sei im Fall Mutko bei den Winterspielen 2014 in Sotschi nicht der Fall gewesen. Auch könne der Ausschluss nicht auf alle kommenden Spiele angewendet werden.

Die Aufhebung der Sperre bedeutet jedoch nicht, dass der 60 Jahre alte Witali Mutko automatisch wieder bei Olympischen Spielen in Erscheinung treten kann.

Der CAS gab diese Verantwortung an das IOC ab. Mit dem Urteil wurde ebenfalls nicht Mutkos Rolle im Dopingskandal neu bewertet.

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