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Seiko Hashimoto macht Sportlern wenig Hoffnung
Seiko Hashimoto macht Sportlern wenig Hoffnung © Imago
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Die Sportler werden bei den Olympischen Spielen in Tokio wohl ohne die Unterstützung von ihren Familien auskommen müssen.

Die Sportler werden bei den Olympischen Spielen in Tokio wohl ohne die Unterstützung von ihren Familien auskommen müssen.

"Ich muss schweren Herzens sagen: Das ist schwierig", sagte die neue OK-Chefin Seiko Hashimoto der japanischen Tageszeitung Mainichi Shimbun.

Die Sportler hätten die Chance auf eine Teilnahme "möglicherweise nur einmal in ihrem Leben", so Hashimoto, deshalb wolle sie "auf emotionaler Ebene, dass Familien zuschauen können". Aber man müsse an das Gesundheitssystem des Landes denken.

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Zuletzt hatte sich eine klare Mehrheit der Japaner gegen die Einreise ausländischer Zuschauer zu den Sommerspielen (23. Juli bis 8. August) ausgesprochen. In einer Umfrage der Tageszeitung Yomiuri Shimbun waren 77 Prozent der Befragten dafür, wegen der Coronakrise keine Fans aus anderen Ländern zu den Spielen einreisen zu lassen.

Eine Entscheidung in der Sache könnte in der kommenden Woche fallen, wenn sich Vertreter der japanischen Regierung, der Regionalbehörde von Tokio, des Organisationskomitees sowie des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) treffen. Geplant ist dies vor dem Olympischen Fackellauf, der am 25. März startet.

Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo hatte am Dienstag berichtet, dass die Regierung die Einreise ausländischer Zuschauer für unmöglich halte. Nach Angaben der Tageszeitung Asahi Shimbun hat das IOC um eine Ausnahmeregelung für Sponsoren gebeten.

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