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Pokerstars Platium Pass
Pokerstars Platium Pass © Joe Giron - Rational Intellectual Holdings Ltd
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Im Rahmen des Stopps der European Poker Tour in Barcelona kündigt PokerStars für 2020 die zweite Ausgabe der PokerStars Players No-Limit Hold’em Championship (PSPC) an.

Die Überraschung ist mehr als gelungen. Im Rahmen des Stopps der European Poker Tour in Barcelona kündigte PokerStars am Dienstag für 2020 die zweite Ausgabe der PokerStars Players No-Limit Hold’em Championship (PSPC) an. Vom 20. bis 24. August wird dieses außergewöhnliche Turnier im kommenden Jahr in der Hauptstadt Kataloniens ausgetragen.

Die erste Ausgabe der PSPC fand im Januar diesen Jahres auf den Bahamas statt und schrieb aus dem Stand Poker-Geschichte: 1.039 Pokerspielerinnen und Pokerspieler gingen an den Start, sodass mit über $26 Millionen der weltweit höchste Preispool bei einem $25.000-Event ausgespielt wurde.

Ein Platinum Pass ermöglicht die kostenlose Teilnahme

Das Erfolgsrezept heißt Platinum Pass, denn allein 320 Teilnehmer, vom Freizeitspieler bis zum Profi, hatten ihre Reise auf die Bahamas inklusive Turnierteilnahme über unterschiedliche Aktionen kostenlos gewonnen.
 
Und diese äußerst begehrten Platinum Pässe im Wert von €26.466 (€25.000 Buy-in plus Hotel und Reisekosten für zwei Personen) werden auch in den kommenden zwölf Monaten bis zur PSPC 2 in Barcelona wieder zahlreich vergeben.

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Die ersten fünf Pässe gingen sogar direkt im Rahmen der Ankündigung in Barcelona weg, und zwar an die völlig überraschten Gewinner der ‚Chase Your Dream – Play Against Your Heroes‘-Promotion von PokerStars.

Mit Gerad Piqué um 10.000 € Preisgeld wetteifern

Die fünf Gewinner, darunter der 38-jährige Christoph Walkenhorst aus Bielefeld, waren nach Barcelona gereist, um in einem Celebrity-Turnier, das live bei Twitch übertragen wurde, unter anderem gegen Fußballstar Gerard Piqué vom FC Barcelona, UFC-Ansager Bruce Buffer und WSOP Main Event Champion Chris Moneymaker um €10.000 Preisgeld zu spielen.

Für Christoph entwickelte sich der Tag dann zu einem Wechselbad der Gefühle. Trotz Coaching von PokerStars-Botschafter Felix Schneiders verlief das Celebrity-Turnier enttäuschend. Christoph verlor zunächst einen riesigen Pot mit Twopair gegen ein Full House von Moneymaker, schied eine Hand später gegen Highroller Patrik Antonius aus und musste die €10.000 früh abschreiben.

Umso größer war dann aber der Jubel, als Christoph und seine vier Mitstreiter den Platinum Pass überreicht bekamen: „Natürlich war ich zunächst etwas enttäuscht, dass ich so aus dem Turnier ausgeschieden bin. Aber ich hatte vorher schon gewonnen, die ganze Reise, der heutige Tag, das war einfach großartig. Dass es dann so endet und ich auch noch einen Platinum Pass bekomme, damit habe ich nicht eine Sekunde lang gerechnet. Ich bin wirklich sprachlos und muss das alles erstmal sacken lassen.“

Auch Felix Schneiders war ziemlich aus dem Häuschen, schließlich hat er sehr gute Erinnerungen an die erste Ausgabe der PSPC, was nicht nur daran liegt, dass er die Bahamas mit $69.100 Preisgeld im Gepäck verließ. „In erster Linie war es ein fantastisches Event für meine komplette Twitch-Community. Einen Platinum Pass hatten wir direkt in unserer Community ausgespielt. Fünf weitere aktive Mitglieder waren bei verschiedenen anderen Platinum Pass-Promotions von PokerStars erfolgreich, sodass wir letztlich zu siebt die PSPC gespielt haben. Es wäre ein Traum, wenn wir mit einem ähnlichen starken Aufgebot auch 2020 in Barcelona dabei wären.“

Dann wäre sicher auch Michael Robionek gerne wieder mit von der Partie. Der 46-jährige Hobbyspieler aus Gelsenkirchen hat schließlich gezeigt, wie weit es gehen kann mit einem Platinum Pass. Michael gewann zunächst ein Twitter-Gewinnspiel, dann das darauf folgende Freeroll bei PokerStars und letztlich bei der PSPC als bester Deutscher Teilnehmer (Platz 21) $150.600 Preisgeld.

Doch bevor er die Mission PSPC 2020 starten kann, liegt der Fokus für die kommende Tage bei der aktuellen Ausgabe der EPT Barcelona. Michael hat sich online gleich für zwei Turniere qualifiziert. Bei EPT National Event (Buy-in €1.100) verpasste er die bezahlten Plätze, beim EPT Main Event (€5.300) hat er den ersten Spieltag überstanden. Ausgang offen…

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