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Kristina Vogel kollidierte im Training mit einem anderen Fahrer
Kristina Vogel kollidierte im Training mit einem anderen Fahrer © Getty Images
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Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel liegt nach ihrem schweren Trainingssturz und einer erfolgreich verlaufenen Not-OP im Unfallklinikum Berlin weiterhin im künstlichen Koma. Dies sagte ihr Manager Jörg Werner dem MDR.

"Zum vollen Umfang der Verletzung kann man seriös noch nichts sagen. Da muss man abwarten und den Ärzten die Zeit geben, sich einen kompletten Überblick zu verschaffen. Wichtig war erst einmal, Kristina in der Not-OP zu stabilisieren. Das ist gelungen", sagte Werner.

Die Öffentlichkeit bat der langjährige Radsport-Manager um Zurückhaltung und Geduld: "Wir wollen die Ärzte in Ruhe arbeiten lassen. Es bringt jetzt nichts, jeden Tag irgendwelche Meldungen in die Welt zu setzen, wenn man seriös nichts sagen kann. Das braucht Zeit."

Vogel erleidet Wirbelsäulenverletzung

Bei ihrem schlimmen Unfall in Cottbus hatte sich Vogel am Dienstag nach ersten Angaben des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) eine schwere Wirbelsäulenverletzung zugezogen. Sobald es neue Erkenntnisse gebe, hatte der BDR mitgeteilt, würden diese auch veröffentlicht.

Die elfmalige Weltmeisterin war bei voller Geschwindigkeit mit einem niederländischen Junioren-Fahrer kollidiert, der sich ebenfalls auf der Radrennbahn befand. Vogel wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber nach Berlin geflogen.

"Kristina ist ein positiver Mensch und hat ein Umfeld, dass sie unterstützen wird. Insofern hoffe ich, dass sie die Situation, egal wie sie aussieht, annehmen und positiv damit umgehen wird", sagte Werner.

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