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Marco Pantani starb im Februar 2004
Marco Pantani starb im Februar 2004 © Getty Images
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Der Tod von Rad-Legende Marco Pantani bietet Stoff für Theorien und Gerüchte. Pantanis alter Dealer erklärt nun vor einer Kommission seine Version der Geschichte.

Es ist einer der wohl sagenumwobensten Tode der Sport-Geschichte. 

Am 14. Februar 2004 wurde die des Dopings überführte Rad-Legende Marco Pantani tot in seinem Hotelzimmer gefunden. Eine Überdosis Kokain soll dem Tour-Sieger von 1998 zum Verhängnis geworden sein - glaubt man den offiziellen Berichten. 

Ganz ausgeräumt scheinen die Zweifel an einem möglichen anderen Tathergang jedoch nicht. Rund zehn Jahre nach Pantanis Ableben wurden die Ermittlungen wieder aufgenommen, nun hat sich der ehemalige Dealer des Radsportlers, Fabio Miradossa, vor einer Anti-Mafia-Kommission in Rom zu Wort gemeldet.

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Dealer glaubt an Mord

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"Er hat sich nicht umgebracht, er ist ermordet worden", zitiert ihn La Repubblica. "Er hatte 20.000 Euro, die er mir hätte geben sollen. Aber die waren nicht mehr da, als er gefunden wurde. Ich habe den Ermittlern immer gesagt: Folgt dem Geld. Aber die haben mir nicht geglaubt", so Miradossa weiter.

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Nach Meinung des ehemaligen Pantani-Dealers hätten die Täter es wie Selbstmord aussehen lassen wollen, dabei jedoch einen Fehler gemacht. "Marco hat keine Drogen genommen in dem Zimmer. Er hat das Kokain nicht geschnupft. Er hat Crack geraucht. Wer auch immer das gemacht hat, wusste das nicht."

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