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Daniel Martinez (r.) überquert bei der Dauphiné-Rundfahrt als Erster die Ziellinie.
Daniel Martinez (r.) überquerte bei der Dauphine-Rundfahrt als Erster die Ziellinie. © Getty Images
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Der Kolumbianer Daniel Martinez gewinnt die Tour-Generalprobe in Dauphine gewonnen. Der 24-Jährige profitiert von einer Verletzung des Slowenen Primoz Roglic.

Der kolumbianische Radprofi Daniel Martinez (EF Pro Cycling) hat nach dem verletzungsbedingten Ausstieg des Slowenen Primoz Roglic die Tour-Generalprobe Criterium du Dauphine gewonnen.

Roglic (30) vom Team Jumbo-Visma hatte das Klassement vor dem Schlusstag angeführt, war jedoch nach seinem Sturz am Samstag nicht mehr zur letzten Etappe angetreten.

Den Sieg auf dem letzten Teilstück sicherte sich der 25-jährige US-Amerikaner Sepp Kuss. Lennard Kämna (23/Bora-hansgrohe), der am Samstag die vorletzte Etappe gewonnen hatte, kam als Sechster mit 51 Sekunden Rückstand ins Ziel und schloss die Dauphine auf einem starken achten Platz ab. 

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Martinez von fünf auf eins

Gesamtsieger Martinez (24) war vor dem Start in Megeve noch Fünfter in der Gesamtwertung gewesen, schob sich als Etappen-Zweiter aber unter anderem am französischen Tour-Favorit Thibaut Pinot vorbei.

Die ersten abschüssigen zehn Kilometer nach dem Start wurden neutralisiert und nicht im Renntempo absolviert. Darauf hatten sich die Fahrer nach den schweren Stürzen am Samstag geeinigt. Dadurch wollten sie ein "deutliches Signal des Protests an die Veranstalter und den Weltverband UCI senden" und zu einer "größeren Aufmerksamkeit für ihre Sicherheit aufrufen", teilte die Fahrervereinigung CPA mit.

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Bei der vierten Dauphine-Etappe waren neben Roglic mehrere weitere Fahrer bei einer grenzwertigen Abfahrt gestürzt und ausgeschieden, darunter auch die deutsche Tour-Hoffnung Emanuel Buchmann. 

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