vergrößernverkleinern
Emanuel Buchmann war auf der vorletzten Etappe des Critérium du Dauphiné in einen Sturz verwickelt
Emanuel Buchmann war auf der vorletzten Etappe des Critérium du Dauphiné in einen Sturz verwickelt © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Emanuel Buchmann kommt in einer Abfahrt beim Critérium du Dauphiné zu Sturz und muss das Rennen beenden - ein herber Rückschlag in der Tour-Vorbereitung.

Radstar Emanuel Buchmann droht nach seinem Sturz beim Critérium du Dauphiné ausgerechnet kurz vor der Tour der France eine längere Trainingspause.

"Emanuel hat starke Prellungen im Rücken- und Gesäßbereich. Er kann kaum laufen. Wir müssen schauen, wie sich das in den nächsten Tagen entwickelt", sagte der Sportliche Leiter Enrico Poitschke bei radsportnews.com: "Die Prellung entscheidet, wie schnell er wieder aufs Rad kann. Das ist jetzt noch nicht zu sagen. Deshalb müssen wir erst mal abwarten."

Eigentlich hätte Buchmann vor der am 29. August beginnenden Tour noch einmal in der Höhe von Livigno an seiner Form feilen sollen, die bei der Dauphine schon recht gut war. Auf der vorletzten Etappe war er aber wie sein österreichischer Helfer Gregor Mühlberger auf einer Abfahrt heftig zu Fall gekommen.

Anzeige

Start bei Tour de France von Schachmann offen

Bei beiden wurden keine Brüche festgestellt. "Aber es wird viele Tage zum Regenerieren brauchen, bis sie wieder trainieren können. Das ist mit Blick auf die Tour ein herber Rückschlag", sagte Poitschke.

Der ebenfalls am Samstag bei der Lombardei-Rundfahrt von einem Auto angefahrene Maximilian Schachmann muss nicht an seinem gebrochenen Schlüsselbein operiert werden. "Es ist verhältnismäßig gut gebrochen, die Schmerzen halten sich auch in Grenzen. Aber man muss die nächsten Tage abwarten, wie sich das entwickelt. Deshalb kann man Richtung Tour auch noch nichts sagen", sagte Poitschke. Ob es für den Paris-Nizza-Sieger bis zur Tour noch reichen könnte, sei offen.

Meistgelesene Artikel

Die Stürze von Samstag seien allerdings im Hinblick auf die Tour sehr bitter. "Man muss realistisch sein. Wenn drei der besten Fahrer schwer stürzen und viele Tage nicht trainieren können, kann man nicht erwarten, dass man auf Topniveau zur Tour fahren wird", sagte Poitschke.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image