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Remco Evenepoel wartet nach dem Sturz von der Brücke auf Rettung
Remco Evenepoel wartet nach dem Sturz von der Brücke auf Rettung © Imago
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Bei der Lombardei-Rundfahrt muss der Radsport erneut Schockmomente überstehen. Remco Evenepoel stürzt von einer Brücke, Maximilian Schachmann crasht mit einem Auto.

Was für ein Schockmoment!

Bei der Lombardei-Rundfahrt sorgte der Topfavorit für den größten Aufreger - leider nicht aus sportlicher Sicht. Rund 45 Kilometer vor dem Ziel fuhr Remco Evenepoel (Deceuninck – Quick-Step) auf der Aufahrt einer Brücke gegen die Steinbrüstung, flog über seinen Lenker und im Anschluss auch noch über die Brüstung.

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Der 20-Jährige, der zu diesem Zeitpunkt in der Spitzengruppe vertreten war, landete einige Meter tiefer im Gebüsch und blieb dort erstmal liegen. Auch die Retter mussten sich in dem schwierigen Gelände erst den Weg zu ihm bahnen, weswegen der Belgier mehrere Minuten warten musste, bis er mit Erste-Hilfe-Maßnahmen versorgt werden konnte.

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Laut seinem Team brach sich Evenepoel bei dem Sturz dabei das Becken und zog sich eine Prellung des rechten Lungenflügels zu. Er fällt für unbestimmte Zeit aus.

Schachmann: Tour-Start in Gefahr

Maximilian Schachmann vom Team Bora-hansgrohe hatte ebenfalls Sturzpech und muss um seinen Start bei der Tour de France bangen. Der 26-Jährige kollidierte kurz vor dem Ziel mit einem Privatwagen, der unbefugt die Strecke kreuzte, und brach sich das Schlüsselbein.

Er konnte zunächst weiterfahren und belegte mit 4:31 Minuten Rückstand als bester Deutscher den siebten Rang. Seine Tour-Premiere im vergangenen Jahr hatte Schachmann wegen eines Handbruchs aufgeben müssen.

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