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Maximilian Levy gewinnt EM-Gold im Keirin
Maximilian Levy sprintet in Plowdiw zum EM-Gold © 2020 Sport-Informations-Dienst, Köln
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Maximilian Levy sprintet bei der Bahnrad-EM im Corona-Risikogebiet Bulgarien kurios zu Gold - als deutscher Einzelkämpfer nach der Absage des Verbands.

Jetzt hat tatsächlich den größtmöglichen Erfolg geschafft:

Einzelkämpfer Maximilian Levy ist bei der Bahnrad-EM in Plowdiw/Bulgarien zum Titel gesprintet. Der einzige deutsche EM-Starter besiegte den früheren russischen Weltmeister und Olympiadritten Denis Dmitrijew (Russland) am Freitag in den Rennen um Gold mit 2:0.

Im Halbfinale hatte der Cottbuser den litauischen Landesmeister Vasilijus Lendel ebenfalls mit 2:0 ausgeschaltet. 

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Kurios: Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) hatte sein komplettes EM-Team wegen Corona-Bedenken zurückgezogen. Levy, dreimaliger Olympiamedaillengewinner, sah dies allerdings nicht ein und fährt in Absprache mit dem Verband im Risikogebiet auf eigene Rechnung. 

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Levy kurios zur Bahnrad-EM

"Er fühle sich "wie der Tiger im Käfig, der an den Ketten reißt", hatte der 33-Jährige vorab dem SID gesagt.

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Im Velodrom von Plowdiw bezwang Levy zunächst im Achtelfinale den Ukrainer Dmytro Stowbezkij, im Viertelfinale war er deutlich zu schnell für den jungen Tschechen Jakub Stastny. 

Dabei hatte Levys EM-Abenteuer holprig begonnen. Für einen "saftigen Aufpreis" musste er seinen Flug via Warschau nach Sofia umbuchen, die letzten 150 km fuhr er seine zwei Hightech-Räder und seine Rolle in verbeulten Kisten mit einem geleasten Kleinbus.

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