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Peter Sagan stürzte auf der 17. Etappe
Peter Sagan stürzte auf der 17. Etappe © Getty Images
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Peter Sagan zieht sich nach einem Sturz auf der 17. Etappe Abschürfungen und Blutergüsse zu. Ob der Topsprinter weiterfahren kann, entscheidet sich am Donnerstag,

Weltmeister Peter Sagan muss nach einem Sturz auf der 17. Etappe um die weitere Teilnahme an der 105. Tour de France und den sechsten Gewinn des Grünen Trikots bangen.

Der Slowake vom deutschen Team Bora-hansgrohe war am Mittwoch auf der zweiten Abfahrt des Tages vom Col de Val Louron-Azet zu Fall gekommen. 

Dabei zog er sich an der rechten Körperseite großflächige Abschürfungen und einige Blutergüsse zu. Knochenbrüche wurden bei Untersuchungen nicht festgestellt. Nach Teamangaben müsse dennoch die Nacht abgewartet und am Donnerstagmorgen entschieden werden, ob Sagan die 18. Etappe nach Pau antreten kann. Dort wird mit einer Sprintankunft gerechnet (DATENCENTER: Die Gesamtwertung).

Sagan hatte trotz des Sturzes das Ziel der nur 65 km langen, aber äußerst schwierigen Bergetappe in den Pyrenäen innerhalb der Karenzzeit erreicht. 

Der 28-Jährige hat bei der Tour 2018 bislang drei Etappensiege gefeiert und liegt in der Punktwertung uneinholbar vorne. Um das Grüne Trikot zum sechsten Mal zu gewinnen und mit Rekordhalter Erik Zabel gleichzuziehen, muss Sagan am kommenden Sonntag das Ziel in Paris erreichen.

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