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Mike Teunissen ist der erste Träger des Gelben Trikots 2019
Mike Teunissen ist der erste Träger des Gelben Trikots 2019 © Getty Images
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Die 1. Etappe der Tour de France findet rund um Brüssel statt. Das flache Terrain ist wie gemacht für die besten Sprinter im Feld. Der LIVETICKER zum Nachlesen.

Der niederländische Radprofi Mike Teunissen hat die Auftaktetappe der 106. Tour de France gewonnen und damit das Gelbe Trikot geholt. Der 26-Jährige vom Team Jumbo-Visma setzte sich nach 194,5 km mit Start und Ziel in Brüssel hauchdünn vor dem dreimaligen Weltmeister Peter Sagan (Slowakei/Bora-hansgrohe) und Caleb Ewan aus Australien (Lotto-Soudal) durch. 

Der deutsche Zeitfahrspezialist Tony Martin (Cottbus/Jumbo-Visma) war in der Schlussphase in den ersten Sturz der Tour 2019 verwickelt, erreichte das Ziel aber mit dem Peloto

Elf deutsche Radprofis sind im Peloton vertreten, die meisten als Helfer. Andre Greipel (elf Etappensiege/Arkea-Samsic) ist in den Sprints nur noch Außenseiter. Emanuel Buchmann (Ravensburg/Bora-hansgrohe) hofft auf die erste deutsche Top-10-Platzierung in der Gesamtwertung seit zehn Jahren. Die Tour de France endet nach 3480 km am 28. Juli traditionell in Paris.

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SPORT1 begleitet die 1. Etappe im LIVETICKER:

+++ Das wars +++

Auf den letzten Kilometern wurde die 1. Etappe nochmal richtig spektakulär, es gab einen Massensturz und Verwirrung um den Sieger. Das Gelbe Trikot geht damit an die Niederlande.

+++ 16.55 Uhr: Das Endergebnis +++

1. Mike Teunissen (Jumbo-Visma) 2. Peter Sagan (Bora-hansgrohe) 3. Caleb Ewan (Lotto-Soudal)

+++ 16.54 Uhr: Buchmann in Sturz verwickelt +++

Zu den Sturzopfern zählte auch Emanuel Buchmann, der begleitet von einem Teamkollegen Richtung Ziel rollt. Da der Sturz innerhalb der 3-Kilometer-Marke passierte, wird er die Zeit des Siegers erhalten.

+++ 16.52 Uhr: Doch nicht Sagan +++

Die Superzeitlupe zeigt, dass Mike Teunissen auf den letzten Zentimetern noch vorbeigezogen ist! Der Niederländer gewinnt mit Millimeter-Abstand, Sagan muss sich geschlagen geben. Damit geht das Gelbe Trikot an Teunissen!

+++ 16.50 Uhr: Sagan macht es +++

Der Spezialist des Grünen Trikots ist lange vorne und zieht bis zum Ende durch.

Damit holt das deutsche Team Bora den Etappensieg, Teunissen hat ganz knapp das Nachsehen.

+++ 16.49 Uhr: Sagan ganz vorne +++

Reicht es?

+++ 16.48 Uhr: Massensturz +++

Kurz nach der Flamme Rouge gibt es einen Sturz im Feld, auch Groenewegen ist betroffen. Mindestens 30 Fahrer liegen am Boden, Zeitrückstände gibt es aber nicht mehr. Noch 700 Meter.

+++ 16.47 Uhr: Arndt ganz vorne +++

Niklas Arndt führt den Sprintzug von Sunweb an, der im Moment neben Bora-hansgrohe ganz vorne fährt. Sagan ist im Bora-Zug an Position 4, Matthews bei Sunweb an exakt gleicher Stelle. Noich 2 Kilometer.

+++ 16.46 Uhr: Wer hat die schnellsten Beine? +++

Sagan, Viviani, Groenewegen, Matthews, Ewan oder Colbrelli - wer hat die schnellsten Beine? Die Teams der sechs Favoriten sind alle vorne dabei.

+++ 16.43 Uhr: Noch 6 km +++

Das Feld ist zurück in der Innenstadt von Brüssel und rast an den zahlreichen Wahrzeichen der belgischen Hauptstadt vorbei. Ein Auge hat dafür nun niemand mehr. Noch 6 Kilometer bis zum Ziel.

+++ 16.41 Uhr: Fuglsang wieder dran +++

Der Mitfavorit auf das Gelbe Trikot hat den Anschluss ans Hauptfeld geschafft und lässt sich von einer Tour-Ärztin behandeln. An der Spitze ist Rossetto eingeholt, acht Kilometer vor dem Ziel sieht es immer mehr nach einer Sprintankunft aus. Übrigens ist auch einer der wichtigsten Nibali-Helfer Damiano Caruso in den Sturz verwickelt gewesen.

+++ 16.36 Uhr: Auch Tony Martin verwickelt +++

Zu den Opfern des Sturzes zählt auch Tony Martin, der jetzt am Hinterrad von Fuglsang hängt. Die Gruppe hat etwa 40 Sekunden Rückstand auf das Hauptfeld. Tony sieht auf den äußeren Blick hin so aus, als hätte er nichts Größeres abbekommen. Neben der Platzwunde am Kopf hat sich Fuglsang auch an der Schulter verletzt. Er beißt auf die Zähne und kommt dem Peloton langsam näher.

+++ 16.30 Uhr: Sturz von Fuglsang +++

18 Kilometer vor dem Ziel der erste Sturz im Hautpfeld! Es erwischt fünf Fahrer, darunter mit Jacob Fuglsang einen der Tour-Favoriten. Der Däne blutet im Gesicht, sein Rückstand auf das Peloton beträgt eine gute halbe Minute. Drei Helfer versuchen ihn wieder ranzufahren.

+++ 16.25 Uhr: Reicht es für Rossetto? +++

Eine gute Minute vor dem Feld versucht Stephane Rossetto im Alleingang, die Etappe zu gewinnen. Der Vorsprung sind jedoch kontinuierlich. Das dürfte nicht reichen für den Italiener.

+++ 16.18 Uhr: Die Nervosität wächst +++

Gut 25 Kilometer sind es noch bis ins Ziel - und das merkt man: Das große Peloton wirkt äußerst nervös. Fast alle wollen jetzt vorne fahren, um dem Risiko eines Sturzes aus dem Weg zu gehen. Blickt man in die Geschichte der Tour, macht das großen Sinn, denn es krachte in den vergangenen Jahren fast immer im Finale der 1. Etappe.

+++ 16.06 Uhr: Spannung steigt +++

Noch 40 Kilometer bis ins Ziel und der Puls der Sprinterteams steigt. Wir nähern uns der Entscheidung der ersten Etappe der Tour de France 2019. Wer holt das erste Gelbe Trikot? Sagan, Viviani, Ewan, Groenewegen, Matthews - oder jemand, den niemand auf dem Zettel hat? Und kann Greipel doch in den Sprint eingreifen und seine Formkrise beenden?

+++ 15.20 Uhr: Sagan gewinnt Zwischensprint +++

Peter Sagan geht kurz vor dem Strich an Colbrelli vorbei, sichert sich Platz 1 vor Colbrelli, van Avermaet und Matthews

+++ 15.15 Uhr: Ausreißer eingeholt +++

Kurz vor der Sprintwertung sind Mads Würtz-Schmidt, Xandro Meurisse und Nathnael Berhane unter dem Tempodiktat von Bora-hansgrohe gestellt

+++ 14.39 Uhr: Noch 100 Kilometer +++

Das Feld passiert die 94,5-km-Marke mit einem Rückstand von 2:17 Minuten auf die Ausreißer. Von hier sind es noch 100 Kilometer bis ins Ziel

+++ 13.36 Uhr: Van Amermaet legt Füße hoch +++

Die Tour ist lang und van Avermaet hat, was er wollte: Der Belgier nimmt mit dem virtuellen Bergtrikot auf seinen Schultern Tempo raus und lässt sich vom Peloton einholen. Der Altmeister weiß, dass seine Gruppe praktisch keine Chance auf den Etappensieg gehabt hätte

+++ 13.27 Uhr: Van Amermaet holt Bergtrikot +++

Van Avermaet macht sich auf der schmalen Straße ganz breit, bietet Meurisse keinen Raum für eine Attacke und holt sich an der Kuppe oben an der Kapelle von Geraardsbergen die ersten beiden Bergpunkte dieser Tour - und damit auch das Bergtrikot

+++ 13.16 Uhr: Vorsprung pendelt sich ein +++

Der Vorsprung der Ausreißer war vorhin kurz auf unter drei Minuten zusammengeschmolzen, wächst nun aber wieder auf dreieinhalb Minuten an. Das Feld hat keinerlei Interesse daran, die Fluchtgruppe früher als nötig zu stellen

+++ 12.34 Uhr: Gruppe setzt sich ab +++

Ein  Quartett mit van Avermaet, Würtz-Schmidt, Berhane und Meurisse setzt sich gleich deutlich vom Feld ab, das die Füße hochnimmt. Der Vorsprung wächst auf 1:30 Minuten

+++ 12.26 Uhr: Scharfer Start erfolgt +++

Prudhomme schwenkt die Fahne, es geht hinein ins Rennen! Und sofort gehen die ersten Fahrer aus dem Sattel, weg kommt aber niemand

+++ 12.02 Uhr: Auf geht's +++

Das Feld rollt los und wird angeführt vom Tour-Fahrzeug von Tour-Direktor Christian Prudhomme, der Rad-Legende Eddy Merckx bei sich hat. Beide haben sich oben aus dem Schiebedach herausgestreckt, Merckx winklt den vielen Fans an der Strecke zu

+++ 11.37 Uhr: Was erwartet uns heute? +++

Die Topographie der ersten Etappe bietet einige Highlights. Gleich im ersten Renndrittel erklimmen die Fahrer die aus der Flandern-Rundfahrt bekannte Mauer von Geraardsbergen, einem Anstieg der Kategorie 3, erreicht wird die Kuppe bei Kilometer 43, ehe es dann gleich weiter hoch geht zum nicht weniger berühmten Bosberg (Kat. 4/km 47). Beide Anstiege führen über Kopfsteinpflaster und sind bis zu 20 Prozent steil. Hier wird auch gleich das erste Bergtrikot der Tour vergeben, da im weiteren Streckenverlauf keine weiteren Bergwertungen warten. Wir dürfen also ziemlich sicher sein, dass das Rennen zumindest bis zum Bosberg extrem schnell und es zahlreiche Ausreißversuche geben wird. Anschließend dürfte das Feld eine Fluchtgruppe ziehen lassen, für die es über Charleroi wieder zurück in Richtung Brüssel gehen wird. Das Terrain ist dabei nur noch leicht wellig. Im Finale erwarten alle Experten einen Massensprint.

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