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Im Suncorp Stadium kamen mehr als 50.000 Menschen zusammen
Im Suncorp Stadium kamen mehr als 50.000 Menschen zusammen © Imago
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In Australien kommen trotz der Coronapandemie mehr als 50.000 Menschen zu einem Rugby-Spiels ins Stadion. Möglich macht dies die Politik der Regierung.

Diese Bilder kann man zu Coronazeiten kaum glauben.

In einem Stadion im australischen Brisbane drängen sich Sportfans dich an dich, trinken Bier, feuern ihr Team an und genießen ein Rugby-Spiel - das Ergebnis der strikten Politik der australischen Regierung.

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Ganze 52.000 Fans sahen sich am Mittwochabend im Suncorp Stadium in Brisbane das entscheidende Spiel der Finalserie "State of Origin" an. Dabei treten die besten Spieler der Bundesstaaten Queensland und New South Wales gegeneinander an. Und die Unterstützung der Fans war von Nutzen, Queensland gewann die Partie mit 24:10.

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Doch wie kann es sein, dass zu Corona-Zeiten ein Stadion mit mehr als 50.000 Fans gefüllt ist?

Strenger Lockdown in Melbourne

Möglich wurde das Spektakel durch die harten Maßnahmen der Regierung. So wurden in der Großstadt Brisbane in den vergangenen 24 Stunden nur drei neue Fälle registriert. Wenige Tage vor dem Spiel entschied die Premierministerin des Bundesstaates, die Auslastung des Stadions von 75 auf 100 Prozent anzuheben. Mitarbeiter im Gesundheitswesen bekamen Tickets geschenkt.

Generell ist die Coronapolitik in Australien sehr strikt. Der Lockdown in Melbourne wurde beispielsweise erst nach 112 Tagen wieder gelockert. Seit Beginn der Pandemie wurden knapp 28.000 Fälle registriert. Zum Vergleich: In Deutschland gab es alleine in den vergangenen sieben Tagen mehr als 115.000 Fälle.

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