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Rafael Nadal gewann zum elften Mal die French Open
Rafael Nadal gewann zum elften Mal die French Open © Getty Images
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Rafael Nadal hat in seiner Karriere über 100 Millionen US-Dollar Preisgeld verdient. Dennoch fühlt sich der Sandplatz-König ungerecht behandelt.

Am vergangenen Sonntag hat Rafael Nadal erneut Tennis-Geschichte geschrieben. Dank seines elften Triumphs bei den French Open knackte der Weltranglistenerste als erst dritter Spieler in der Geschichte die Grenze von 100 Millionen US-Dollar Preisgeld.

Und trotzdem fühlt sich der Spanier ungerecht behandelt. Nadal fordert, dass Männer mehr verdienen sollen als Frauen.

"Wir sollten solche Vergleiche gar nicht machen. Weibliche Models verdienen ja auch mehr als männliche und niemand sagt darüber etwas", begründete Nadal seine Forderung im italienischen Magazin IO Donna. "Wer mehr Zuschauer hat, sollte mehr verdienen", legte er noch ein Argument nach.

Im Tennis erhalten Männer und Frauen bei Grand-Slam-Turnieren seit 2007 das gleiche Preisgeld. In Paris kassierten Nadal und Titelträgerin Simona Halep je 2,2 Millionen Euro.

Nadal steht mit seiner Meinung nicht alleine da. Novak Djokovic hatte sich bereits 2016 über die finanzielle "Gleichberechtigung" beschwert.

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