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Alexander Zverev (l.) mit seinem Anwalt Mark Stephens
Alexander Zverev (l.) mit seinem Anwalt Mark Stephens © AFP/SID/DANIEL LEAL-OLIVAS
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Alexander Zverev darf sich über einen Erfolg im Streit mit seinem Ex-Manager freuen. Zverevs Anwalt spricht sogar von einer "kompletten Demütigung".

Alexander Zverev hat sich in der juristischen Auseinandersetzung mit seinem Ex-Manager Patricio Apey auf einen außergerichtlichen Vergleich geeinigt.

Dies bestätigte Zverevs Anwalt Mark Stephens dem SID am Donnerstag. Laut Stephens erließ Apey dem deutschen Tennisstar eine Summe von 1,4 Millionen Euro, damit es in London nicht zu einer Verhandlung kommt.

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"Herr Apey hat die weiße Flagge gehisst. Alexander Zverev ist frei von dem Vertrag, der ihn für 16 Jahre an Herrn Apey gebunden hätte", sagte Stephens und sprach von einer "kompletten Demütigung für Apey und dessen Anwalt." Das Urteil sei ein Präzedenzfall und schütze künftig junge Athleten.

Zerwürfnis nach Zverev-Triumph 2018

In dem Prozess ging es um die Rechtmäßigkeit eines Kontrakts, den Apey 2012 mit dem damals 15-jährigen Zverev geschlossen hatte. Dieser sah eine Zusammenarbeit bis Ende 2023 vor und anschließende Provisionszahlungen für weitere fünf Jahre. 

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Nach Zverevs Triumph bei den ATP Finals 2018 war es zum Zerwürfnis zwischen beiden Parteien gekommen. Der deutsche Starspieler kündigte laut des Nachrichtenmagazins Der Spiegel die Zusammenarbeit vor 23 Monaten auf, doch sein Ex-Vertrauter beharrte auf den Fortsetzung der Zusammenarbeit, daraus resultierte der Rechtsstreit.

Ursprünglich waren für den am Mittwoch gestarteten Prozess neun Tage angesetzt worden.

"Ich hoffe, dass wir durch diesen erfolgreichen Kampf Aufmerksamkeit unter aufstrebenden Spielern und ihren Familien schaffen, dass manche professionelle Sportagenten nicht immer in ihrem besten Interesse handeln", wird Zverev in einem Statement seines Anwalts zitiert: "Ich hoffe außerdem, dass wir in Zukunft jungen Sportlerinnen und Sportlern helfen können, sollten sie ähnlichen Herausforderungen gegenüberstehen."

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