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Andy Murray plagen seit Wimbledon Hüftprobleme
Andy Murray plagen seit Wimbledon Hüftprobleme © Getty Images
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Andy Murrays Start bei den Australian Open ist in Gefahr. Der ehemalige Weltranglistenerste muss im Vorfeld des Grand Slams das Turnier in Brisbane absagen.

Der ehemalige Weltranglistenerste Andy Murray hat seinen Start beim ATP-Turnier in Brisbane abgesagt und auf dem Weg zu den Australian Open einen Rückschlag hinnehmen müssen.

"Ich bin sehr enttäuscht, dass ich nicht in Brisbane spielen kann", sagte Murray in einem Statement: "Ich bin hierhergekommen, um stark ins neue Jahr zu starten. Aber leider fühle ich nicht, dass ich da bin, wo ich sein muss, um auf höchstem Niveau zu spielen."

Seit Wimbledon im Juli plagen den Briten Hüftprobleme. In Brisbane wollte er eigentlich auf die Tour zurückkehren. In der Tennis-Weltrangliste ist der 30-Jährige mittlerweile verletzungsbedingt auf Platz 16 zurückgefallen. Ob Murray bei den am 15. Januar beginnenden Australian Open an den Start gehen wird, ist mehr als fraglich. 

Operation als Option

Murray erklärte, die nächsten Tage in Australien zu verbringen, um zu sehen, ob sich die Hüfte verbessere. Er werde am Wochenende entscheiden, ob er bleibe oder nach Hause fliege, um seine Möglichkeiten abzuwägen. Nach Aussage Murrays seien sowohl eine Fortsetzung der Reha als auch eine Operation mögliche Optionen.

"Ich bin durch eine wirklich schwierige Zeit mit meiner Hüfte gegangen", schrieb Murray: "Ich vermisse es sehr und würde alles dafür geben, wieder da draußen zu stehen. Ich habe erst in den letzten Monaten realisiert, wie sehr ich diesen Sport liebe. Jedes Mal, wenn ich aufwache, hoffe ich, dass es besser geworden ist."

Zuletzt hatten bereits die ebenfalls lange verletzten Rafael Nadal (Spanien) und Novak Djokovic (Serbien) ihre Comebackpläne verschieben müssen.

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