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Alexander Zverev gewann sein 13. Spiel auf Sand in Serie
Alexander Zverev gewann sein 13. Spiel auf Sand in Serie © Getty Images
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Alexander Zverev übernimmt die Führung in der Jahreswertung der ATP von Federer. Rafael Nadal rechnet mit dem baldigen Durchbruch von Zverev bei Grand Slams.

Alexander "Sascha" Zverev (21) hat nach seinem Finaleinzug beim Masters in Rom die Führung in der Jahreswertung der ATP übernommen.

Der gebürtige Hamburger löste den derzeit pausierenden Schweizer Roger Federer im "Race to London" an der Spitze ab.

Die Rangliste ist maßgeblich für das Saisonfinale, an dem im November in London die besten acht Profis des Jahres teilnehmen.

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Nadal wieder Weltranglistenerster

In der klassischen Weltrangliste, die die vergangenen 52 Wochen berücksichtigt, schob sich Zverev-Bezwinger Rafael Nadal (Spanien) nach dem Sieg in Rom wieder an seinem Dauerrivalen Federer vorbei.

Zverev folgt mit großem Abstand auf Platz drei, bei den French Open (ab 27. Mai), dem Höhepunkt der Sandplatzsaison, wird er hinter Nadal aufgrund von Federers Pause an Position zwei gesetzt sein.

Bei den Grand-Slam-Turnieren in Melbourne, Paris, London und New York wartet Zverev noch auf einen großen Erfolg. Bislang steht das Achtelfinale 2017 in Wimbledon als sein bestes Resultat zu Buche.

Nadal glaubt dennoch fest an den baldigen Durchbruch von Zverev. "Wenn er in den nächsten zwei Jahren bei Grand Slams nicht gut spielt, könnt ihr zu mir kommen und sagen: 'Du hast keine Ahnung von Tennis'", sagte Nadal in Rom: "Es ist doch egal, ob es über drei oder fünf Gewinnsätze geht. Tennis bleibt Tennis. Best-of-Five ist sogar ein Vorteil für die besten Spieler - und Sascha ist einer davon."

Halep bleibt bei den Damen vorn

Bei den Damen bleibt Simona Halep (Rumänien) trotz ihrer Finalniederlage in Rom an der Spitze.

Die ukrainische Turniersiegerin Jelena Switolina folgt auf Platz vier und geht in Paris als eine der Mitfavoritinnen an den Start.

Julia Görges (Bad Oldesloe) und Angelique Kerber (Kiel) sind weiterhin Elfte und Zwölfte.

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