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Alexander Zverev steht beim Masters in Shanghai im Halbfinale
Alexander Zverev steht beim Masters in Shanghai im Halbfinale © Getty Images
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Alexander Zverev lässt dem Briten Kyle Edmund keine Chance, steht im Halbfinale des ATP-Masters in Shanghai und sichert sich das Ticket für die ATP-Finals.

Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev hat beim Masters in Shanghai mit einer erneuten Glanzvorstellung das Halbfinale erreicht.

Der Weltranglistenfünfte besiegte den an Position elf gesetzten Briten Kyle Edmund souverän mit 6:4, 6:4 und qualifizierte sich damit vorzeitig als fünfter Spieler für die ATP-Finals vom 11. bis 18. November in London.

"Es ist toll, es wieder offiziell geschafft zu haben und wieder ein Teil der besten acht zu sein. Jeder hat dieses Ziel am Beginn der Saison", sagte Zverev: "Es ist eines der prestigereichsten Events, das wir haben. Allein schon dabei zu sein, ist eine Ehre. Es ist nahe dran, oder gleichwertig, zu einem Grand-Slam-Sieg."

Zverev zeigte gegen den Weltranglisten-14. Edmund eine hoch konzentrierte Leistung und verwandelte seinen ersten Matchball nach 71 Minuten. Nächster Gegner des an Nummer vier gesetzten Hamburgers ist im Halbfinale Wimbledon- und US-Open-Champion Novak Djokovic. Der Serbe setzte sich in der Neuauflage des Wimbledonfinals 7:6 (7:1), 6:3 gegen Kevin Anderson (Südafrika) durch.

Zweite Teilnahme bei den ATP-Finals

In der ersten Runde in Shanghai hatte der 21-jährige Zverev ein Freilos besessen, in Runde zwei den frisch gebackenen Peking-Sieger Nikolos Basilaschwili aus Georgien mit 7:5, 6:4 bezwungen und im Achtelfinale gegen das australische Toptalent Alex de Minaur glatt mit 6:1, 6:4 gewonnen.

Der Halbfinaleinzug bedeutet für Zverev seine zweite Teilnahme bei den ATP-Finals nach 2017. Dort war er nach zwei Niederlagen in drei Gruppenspielen ausgeschieden.

Bislang haben sich für die Saisonfinale der ATP-Tour bereits der spanische Weltranglistenerste Rafael Nadal, Djokovic, US-Open-Finalist Juan Martin del Potro (Argentinien) und Grand-Slam-Rekordgewinner Roger Federer (Schweiz) qualifiziert.

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