vergrößernverkleinern
Novak Djokovic ist ab Montag die Nummer zwei der Weltrangliste
Novak Djokovic ist ab Montag die Nummer zwei der Weltrangliste © Getty Images
teilenE-MailKommentare

Novak Djokovic ist nicht zu stoppen. Im Finale des Masters-Turnieres in Shanghai lässt er dem Halbfinalbezwinger von Roger Federer keine Chance.

Novak Djokovic hat seine beeindruckende Siegesserie auch im 1001. Match auf der ATP-Tour fortgesetzt.

Der 31 Jahre alte Serbe ließ sich im Finale von Shanghai auch von Roger Federers Halbfinal-Bezwinger Borna Coric nicht beirren und setzte sich im Finale gegen den Kroaten mit 6:3, 6:4 durch. Zuvor hatte Djokovic Deutschlands Topspieler Alexander Zverev beim 6:2, 6:1 die Grenzen aufgezeigt.

Nach seinem Triumph in Wimbledon im Juli hat Djokovic nunmehr drei weitere Turniere gewonnen, die US Open sowie die Masters in Cincinnati und nun in Chinas Wirtschaftsmetropole. In Shanghai feierte der "Djoker" als erster Spieler den vierten Erfolg in Serie, es war zudem sein 32. Erfolg bei einem Masters-Turnier. Insgesamt kommt Djokovic auf nunmehr 72 Turniersiege.

"Ich denke, sie sehen den neuen Novak", sagte Djokovic bei der Siegerehrung, "ich musste mich neu erfinden und eine passende Erfolgsformel finden. Ich habe sie gefunden und will sie so lange wie möglich bewahren."

Gegen Borna Coric demonstrierte Novak Djokovic einmal mehr seine derzeitige Ausnahmestellung. Der ehemalige Schützling von Boris Becker agierte von der Grundlinie souverän und wartete geduldig auf die Fehler seines Gegenübers. Und davon machte Coric deutlich mehr als noch am Vortag, als er gegen "Maestro" Federer brillierte.

Djokovic löst Federer als Nummer zwei ab

Ein Break zum 4:2 genügte Djokovic zum Gewinn des ersten Durchgangs. Mit einem Break startete der Serbe in den zweiten Satz und dominierte das Geschehen weiter. Und wenn er mal in Schwierigkeiten kam, wie beim Breakball von Coric zum möglichen 3:3, dann packte Djokovic wieder sein bestes Tennis aus und hielt den Widerstand in Schach. Nach 1:36 Stunden verwandelte er schließlich seinen vierten Matchball zum dritten Sieg im dritten Duell mit Coric.

Auf dem Weg zum Triumph in Shanghai hatte Djokovic seinen Ansturm auf die Spitze der Weltrangliste fortgesetzt. Fest stand schon vor dem Finale, dass er am Montag Roger Federer als Nummer zwei hinter Rafael Nadal ablösen wird.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image