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Novak Djokovic ist ab Montag wieder die Nummer eins der Welt
Novak Djokovic ist ab Montag wieder die Nummer eins der Welt © Getty Images
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Novak Djokovic gewinnt im Halbfinale des ATP-Turniers von Paris gegen Roger Federer. Die Entscheidung fällt erst im Tie-Break des dritten Satzes.

Novak Djokovic hat seine eindrucksvolle Siegesserie fortgesetzt und durch den Erfolg im ewig jungen Duell mit Roger Federer das Finale des Masters in Paris erreicht.

Der Serbe, der am Montag nach knapp zwei Jahren an die Spitze der Weltrangliste zurückkehrt, besiegte den Grand-Slam-Rekordgewinner aus der Schweiz nach 3:02 Stunden mit 7:6 (8:6), 5:7 und 7:6 (7:3). Es war für Djokovic der 22. Sieg in Folge. Sein Gegner im Finale am Sonntag ist der Russe Karen Chatschanow.

"Das war das wahrscheinlich spektakulärste Match, das ich in diesem Jahr gespielt habe. Bei zwölf Breakbällen keinen einzigen zu nutzen und doch zu gewinnen - ich weiß nicht, ob mir das schon einmal passiert ist", sagte Djokovic. In der Bilanz zwischen Djokovic und Federer steht es nun 25:22, nur einmal zuvor war ein Duell der beiden im Tiebreak des letzten Satzes entschieden worden.

Der 14-malige Grand-Slam-Champion Djokovic greift nun nach seinem 33. Masterstitel und einer Bestmarke: Mit einem Endspielerfolg gegen den russischen Masters-Finaldebütanten Chatschanow würde der 31-Jährige mit Masters-Rekordsieger Rafael Nadal gleichziehen. Den Tennis-Thron hatte Djokovic dem derzeit verletzten Spanier schon mit dem Einzug ins Achtelfinale entrissen, nachdem Nadal seinen Start im Pariser Stadtteil Bercy kurzfristig abgesagt hatte.

Der 22 Jahre alte Chatschanow hatte sein erstes Masters-Finale zuvor mit einem glatten 6:4 und 6:1 gegen den Österreicher Dominic Thiem erreicht und schon beim 6:1 und 6:2 im Viertelfinale gegen Alexander Zverev (Hamburg) starke Form gezeigt.

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