vergrößernverkleinern
Für Philipp Kohlschreiber war in Dubai bereits in der ersten Runde Endstation
Für Philipp Kohlschreiber war in Dubai bereits in der ersten Runde Endstation © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Philipp Kohlschreiber scheitert beim ATP-Turnier in Dubai in der ersten Runde an Roger Federer. Jan-Lennard Struff gelingt hingegen eine kleine Überraschung.

Davis-Cup-Spieler Philipp Kohlschreiber hat gegen den 20-maligen Grand-Slam-Sieger Roger Federer auch im 14. Anlauf keinen Sieg feiern können. Der 35-Jährige unterlag dem Schweizer in der ersten Runde des mit 2,89 Millionen Dollar dotierten ATP-Turniers in Dubai nach 1:36 Stunden 4:6, 6:3, 1:6.

Kohlschreiber gab im ersten Satz direkt sein erstes Aufschlagspiel ab. Gegen den stark servierenden Weltranglistensiebten, der 17 von 18 Punkten nach erstem Aufschlag für sich entschied, bekam der Augsburger nicht eine Chance auf ein Re-Break.

Im zweiten Durchgang präsentierte sich Kohlschreiber kaltschnäuzig und nutzte jeweils seine einzigen Breakbälle zum 2:0 und 4:2. Nach drei abgewehrten Breakbällen verwandelte der Weltranglisten-31. seinen dritten Satzball. Im Entscheidungssatz spielte Federer seine ganze Klasse aus und ließ Kohlschreiber keine Chance.

Anzeige
Meistgelesene Artikel

Struff schafft Coup gegen Kanadier

Jan-Lennard Struff hatte zuvor für eine Überraschung gesorgt und nach einem Sieg gegen den früheren Wimbledon-Finalisten Milos Raonic das Achtelfinale erreicht. Der Weltranglisten-54. aus Warstein bezwang den 40 Plätze höher notierten Kanadier in seinem Auftaktmatch am Montag mit 6:4, 5:7, 6:4. Struffs nächster Gegner am Persischen Golf ist der Ungar Marton Fucsovics.

Struff hatte gegen Raonic, der zuletzt bei den Australian Open Deutschlands Topspieler Alexander Zverev (Hamburg) im Achtelfinale deklassiert hatte (6:1, 6:1, 7:6), lediglich im letzten Spiel des zweiten Durchgangs seinen Aufschlag abgeben müssen. In den Entscheidungssatz startete der Davis-Cup-Spieler mit einem Break und ließ Raonic, 2016 im Endspiel von Wimbledon, in der Folge keine Chance mehr. Nach 2:09 Stunden verwandelte Struff seinen vierten Matchball.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image