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Alexander Zverev ist die Nummer drei der Weltrangliste
Alexander Zverev ist die Nummer drei der Weltrangliste © Getty Images
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Alexander Zverev verabschiedet sich mit einer Niederlage gegen einen Italiener vom Masters-Turnier in Monte Carlo. Im zweiten Satz hat er keine Chance.

Erst ratlos, dann chancenlos: Ein schwacher Alexander Zverev ist beim Masters-Turnier von Monte Carlo sang- und klanglos im Achtelfinale ausgeschieden.

Der Weltranglistendritte unterlag dem Italiener Fabio Fognini nach einer vor allem im zweiten Satz enttäuschenden Vorstellung mit 6:7 (6:8), 1:6 und verpasste damit wie schon bei seinem Sandplatzsaison-Auftakt in Marrakesch den Einzug ins Viertelfinale.

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"Es war sehr windig, und ich habe sehr schlecht gespielt, das ist die einfache Antwort", sagte Zverev zu den Gründen für die Pleite in seiner Wahlheimat bei Sky: "Mir fehlen einfach Matches, die werde ich in den nächsten Wochen bekommen."

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Der 21 Jahre alte Zverev, im Vorjahr noch im Halbfinale, musste sich seinem elf Jahre älteren Kontrahenten nach 1:30 Stunden geschlagen geben und kassierte im dritten Duell mit dem Weltranglisten-18., dem zweiten auf Sand, die erste Niederlage.

Zverev hadert mit sich selbst

Vor allem im zweiten Durchgang ließ sich Zverev zu einigen Unbeherrschtheiten hinreißen - und zeigte eine teils ganz schlechte Körpersprache.

Von seiner starken Sandplatz-Form des Jahres 2018, die ihn zum Masters-Sieg in Madrid und ins Finale von Rom führte, war Zverev weit entfernt. Seinen dritten Platz im ATP-Ranking wird er zumindest nach dem Turnier von Monte Carlo behalten - allerdings hat er in den kommenden Wochen enorm viele Punkte zu verteidigen. 

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Zverev bot gegen den sehr unbequem zu spielenden Italiener, der zuvor bei elf Teilnahmen in Monte Carlo nur einmal über das Achtelfinale hinausgekommen war (Halbfinale 2013), im ersten Satz keine schlechte Leistung, fand aber bei den entscheidenden Punkten nicht die geeigneten Mittel. Der konzentriert aufspielende Fognini sicherte sich nach rund einer Stunde mit dem zweiten Satzball den ersten Durchgang.

Im zweiten Satz haderte Zverev zunehmend mit seinem Spiel, wurde unsicher und schimpfte nach dem früh kassierten Break zum 0:2 wie ein Rohrspatz. Nach dem 1:4 flog der Schläger, dem Rückstand lief Zverev vergeblich hinterher, am Schluss ging gar nichts mehr. Wie Deutschlands Nummer eins das Spiel letztlich abschenkte, war bedenklich.

Nadal ohne Probleme weiter

Problemlos ins Viertelfinale seines Lieblingsturniers marschierte hingegen der elfmalige Monte-Carlo-Champion Rafael Nadal aus Spanien. Gegen den Bulgaren Grigor Dimitrow, der am Vortag Jan-Lennard Struff ausgeschaltet hatte, siegte Nadal problemlos 6:4, 6:1 und blieb im elften Spiel in Folge im Monte Carlo Country Club ohne Satzverlust. 

Zuletzt hatte der 32-Jährige, der nun auf den Argentinier Guido Pella trifft, 2017 bei seinem Auftaktsieg gegen den Briten Kyle Edmund über drei Sätze gehen müssen. Wie Nadal hatte auch der Weltranglistenerste Novak Djokovic (Serbien) keine Probleme auf dem Weg in die Runde der letzten Acht. Der Turniersieger von 2013 und 2015 setzte sich gegen Taylor Fritz (USA) 6:3, 6:0 durch. Djokovic, der erst im Finale auf Nadal treffen kann, bekommt es nun mit dem Russen Daniil Medwedew (Nr. 10) zu tun. 

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