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Mutua Madrid Open - Day Five
Philipp Kolschreiber bekommt es mit Novak Djokovic zu tun © Getty Images
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Beim ATP-Masters in Rom feiert Philipp Kohlschreiber einen Zweitrunden-Sieg und trifft auf Novak Djokovic. Jan-Lennard Struff bezwingt Marin Cilic.

Philipp Kohlschreiber hat dank einer Energieleistung das Achtelfinale beim ATP-Masters in Rom erreicht und trifft nun am Abend auf den topgesetzten Serben Novak Djokovic. Der Augsburger gewann am Donnerstag sein Zweitrundenmatch gegen Lokalmatador Marco Cecchinato (Nr. 16) mit 6:3, 6:3.

Dabei hatte der ungesetzte Kohlschreiber gegen den Italiener einen Fehlstart hingelegt. Der 35-Jährige gab sein erstes Aufschlagspiel ab und lag mit 0:3 zurück, gewann dann aber jedes Spiel und sicherte sich den ersten Satz letztlich souverän. Nie in Gefahr geriet der Gewinn des zweiten Durchgangs, nach 1:10 Minuten verwandelte Kohlschreiber seinen ersten Matchball.

Kohlschreiber: "Keine Fehler gemacht"

"Ich habe den Start verschlafen, aber danach keine Fehler mehr gemacht", sagte Kohlschreiber: "Heute war ich eher der Spieler, der Gegner musste eher laufen." Schon zum dritten Mal in diesem Jahr trifft er nun auf Djokovic, das Match beim Masters in Indian Wells gewann der Deutsche.

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"Novak ist voller Selbstbewusstsein, aber ich weiß, dass ich gegen ihn variabel spielen muss", sagte Kohlschreiber: "Er ist der Favorit, ich habe nichts zu verlieren."

Struff mit Revanche

Kurz zuvor war bereits Jan-Lennard Struff in der Ewigen Stadt die Revanche gegen den ehemaligen US-Open-Sieger Marin Cilic geglückt.

Der Warsteiner setzte sich in der zweiten Runde im Foro Italico mit 6:2, 6:3 gegen den Kroaten durch, gegen den er in der Vorwoche beim Masters in Madrid noch in drei Sätzen verloren hatte.

Struffs Achtelfinalgegner in der Ewigen Stadt ist der an Nummer sechs gesetzte Japaner Kei Nishikori. Das Match findet bereits am frühen Donnerstagabend statt, da die für den gestrigen Mittwoch angesetzten Zweitrundenpartien allesamt dem Regen zum Opfer gefallen waren.

Selbstbewusster Struff setzt nach

"Das war ein sehr gutes Match, ich war taktisch gut eingestellt und habe ihn unter Druck gesetzt", sagte Struff nach seinem Erfolg.

Der 29-Jährige zeigte sich auf Court 3 der altehrwürdigen Anlage von Beginn an hellwach und selbstbewusst.

Der Deutsche servierte stark, spielte variabel und wuchtig von der Grundlinie. Nach zwei Breaks und 31 Minuten war Satz eins unter Dach und Fach.

Doch im Gegensatz zu Madrid, wo Struff nach gewonnenem ersten Durchgang etwas nachließ, blieb er dieses Mal dran. Nach zwei weiteren Breaks verwandelte Struff nach 1:07 Stunden seinen ersten Matchball.

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Dritter Sieg gegen Top-10-Spieler

Struff scheint gut gerüstet für die am 26. Mai beginnenden French Open in Paris.

Es war sein dritter Sieg gegen einen Top-10-Spieler in diesem Jahr. Zuvor hatte er bereits Landsmann Alexander Zverev und den Griechen Stefanos Tsitsipas bezwungen.

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Struff ist einer von noch zwei verbliebenen deutschen Profis im Hauptfeld.

Alexander Zverev war in Runde zwei ausgeschieden, der Augsburger Philipp Kohlschreiber trifft am Donnerstag in seinem Zweitrundenmatch auf den Italiener Marco Cecchinato.

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