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Tennis, ATP in München: Rudi Molleker verpasst Viertelfinale, Rudolf Molleker unterlag im Achtelfinale von München Roberto Bautista Agut aus Spanien
Tennis, ATP in München: Rudi Molleker verpasst Viertelfinale, Rudolf Molleker unterlag im Achtelfinale von München Roberto Bautista Agut aus Spanien © Getty Images
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München - Das deutsche Top-Talent Rudi Molleker verpasst in München den erstmaligen Einzug in das Viertelfinale eines ATP-Turniers.

Das deutsche Top-Talent Rudolf Molleker hat bei den BMW Open in München eine Überraschung verpasst. Er unterlag dem Spanier Roberto Bautista Agut trotz einer couragierten Leistung mit 4:6, 2:6.

Damit muss der 18-jährige Berliner weiterhin darauf warten, erstmals in seiner Karriere bei einem Turnier der ATP-Tour in der Runde der letzten Acht zu stehen.

Molleker gelingt frühes Break

Dabei ging die Begegnung für Molleker gut los. Im ersten Satz gelang dem Deutschen das erste Break der Partie zum 4:2. Molleker spielte taktisch klug und variierte immer wieder das Tempo - mit Erfolg.

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Doch danach riss bei der Nachwuchshoffnung der Faden. Bautista Agut schaffte erst das Rebreak zum 3:4 und legte das Break zum 5:4 nach. Mit eigenem Aufschlag sicherte sich die Nummer 21 der Welt den ersten Durchgang mit 6:4.

Molleker, der in der Weltrangliste aktuell auf Position 157 geführt wird, schien danach etwas beeindruckt. Gleich zu Beginn des zweiten Satzes kassierte er unter den Augen von Davis-Cup-Kapitän Michael Kohlmann und Bayern-Star Mats Hummels ein Break.

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Bautista Agut nun gegen Pella

In der Folge ließ der spanische Favorit vor gut gefüllten Rängen nichts mehr anbrennen und sorgte mit dem zweiten Break des Satzes zum 5:2 für die Vorentscheidung. Danach servierte er das Match locker zum 6:4, 6:2 aus. "Es war sehr schwierig, er hat sein Spiel ein bisschen umgestellt und macht halt nicht viele Fehler", sagte Molleker anschließend über seinen Gegner.

Gegner von Bautista Agut im Viertelfinale ist Guido Pella aus Argentinien, der mit dem Japaner Taro Daniel beim 6:1, 6:7, 6:3-Sieg nur im zweiten Satz etwas Mühe hatte, als er eine 4:1-Führung und Matchbälle vergab.

Trotz der Niederlage mangelt es dem deutschen Youngster nicht an Selbstbewusstsein. Vor seiner Partie sah er sich das Spiel seiner potentiellen Viertelfinal-Gegner an. Molleker glaubte vor dem Match offenbar an seine Siegchance. 

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Insgesamt präsentiere sich der Blondschopf in den Turniertagen von München stark und zeigte, warum er als großes Versprechen für die Zukunft gilt. Wenn "Rudi" künftig so weiter macht, kann sich Tennisdeutschland auf ein weiteres Juwel neben Alexander Zverev freuen.

Ordner erkennt Molleker nicht

Dann bleiben dem angehenden Star auch Situationen wie heute erspart: Als ein Security-Mitarbeiter Molleker nicht erkannte, musste der seine Akkreditierung vorzeigen, ehe man ihn durch ließ. 

Mit wachsendem sportlichen Erfolg dürfte sich die Popularität von Molleker schon bald erheblich steigern und der Wiedererkennungswert damit ebenso.

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