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Roger Federer gewann das Rasenturnier in halle bereits neun Mal
Roger Federer gewann das Rasenturnier in halle bereits neun Mal © Getty Images
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Roger Federer geht sehr ambitioniert in das Rasenturnier in Halle. Mit einem weiteren Turniersieg kann der Schweizer Historisches erreichen.

Der Schweizer Tennis-Star Roger Federer geht mit großen Ambitionen in das ATP-Turnier in Halle/Westfalen.

"Der Sieg muss immer das Ziel sein hier in Halle", sagte der Grand-Slam-Rekordsieger im Vorfeld des renommierten Rasen-Turniers (bis 23. Juni) am Sonntag: "Ich bin verletzungsfrei, ich spüre total viel Mumm, ich liebe es einfach, an diesem Ort zu spielen. Und deshalb gehe ich mit einem sehr guten Gefühl in das Turnier."

Ein Triumph bei den Noventi Open hätte für den 37-Jährigen eine ganz besondere Note - schließlich hat Federer noch kein Turnier auf der ATP-Tour zehn Mal gewonnen. "Es wäre einfach wahnsinnig, das zu schaffen", sagte Federer, der zum 17. Mal in Ostwestfalen aufschlägt.

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Federer zufrieden mit French Open

Das Selbstvertrauen beim Schweizer ist nach seinem erfolgreichen Comeback auf Sand bei den French Open groß. "Es war schon gut, bei einem Grand Slam mal wieder ins Halbfinale gekommen zu sein", sagte Federer, der sich in der Vorschlussrunde von Paris in der Vorwoche dem späteren Sieger Rafael Nadal (Spanien) geschlagen geben musste. Für die anstehende Rasensaison mit dem Highlight Wimbledon (1. bis 14. Juli) fühle sich Federer "richtig frisch, gut ausgeruht und bereit".

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Zum Auftakt trifft der Weltranglisten-Dritte in Halle auf den Australier John Millman. Gegen die Nummer 56 des Rankings hatte Federer beim bislang letzten Aufeinandertreffen im Achtelfinale der US Open im Vorjahr das Nachsehen gehabt. In der ersten Runde der French Open bezwang Deutschlands Top-Spieler Alexander Zverev Millman erst in fünf Sätzen. "John ist immer ein extrem harter Gegner, einer, der einem nichts schenkt", sagte Federer. 

Krawietz/Mies treffen auf Landsmänner

Die French-Open-Sieger Kevin Krawietz und Andreas Mies gehen derweil mit Respekt, aber viel Mut an den Start. "Wir kommen mit viel Selbstvertrauen nach Halle. Wir werden von der ersten Minute an voll da sein", sagte der 28 Jahre alte Mies, der in Paris gemeinsam mit Krawietz (27) völlig überraschend den ersten deutschen Doppel-Titel in Roland Garros seit 82 Jahren geholt hatte. Krawietz zeigte sich "überwältigt von dem stürmischen, begeisternden Empfang hier. Das hätte ich jetzt so nicht erwartet", sagte er in Halle. 

Im ersten Match treffen Krawietz/Mies auf ihre deutschen Kollegen Dustin Brown und Tim Pütz. "Es ist ein echter Kracher gleich zum Start. Aber wir nehmen es, wie es kommt", sagte Mies.

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