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LONDON, ENGLAND - NOVEMBER 16: Roger Federer of Switzerland stretches to play a backhand in his semi-final singles match against Stefanos Tsitsipas of Greece during Day Seven of the Nitto ATP World Tour Finals at The O2 Arena on November 16, 2019 in London, England. (Photo by Julian Finney/Getty Images)
Roger Federer fand im Spiel gegen Stefanos Tsitsipas nie eine Antwort auf den Griechen © Getty Images
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Bei den ATP Finals in London verpasst Roger Federer den Finaleinzug. Im Halbfinale erweist sich ein Grieche als zu stark. Im Endspiel könnte Zverev warten.

Der Maestro ist raus!

Bei den ATP Finals in London verabschiedet sich Roger Federer im Halbfinale aus dem Turnier. Gegen Stefanos Tsitsipas muss sich der Schweizer in zwei Sätzen (3:6, 4:6) geschlagen geben.

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Der große Knackpunkt im Spiel des ehemaligen Weltranglistenersten war die Effizienz bei den Break-Möglichkeiten. Gerade einmal einen von elf Möglichkeiten konnte er nutzen. Sein Gegenüber war mit drei von vier Möglichkeiten fast perfekt.

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Dennoch war das Match ein faszinierender Schlagabtausch. Allein das letzte Spiel des ersten Durchgangs dauerte über zehn Minuten, neunmal ging es über Einstand. Aber Tsitsipas präsentierte sich dabei wesentlich kaltschnäuziger, nutzte auch zu Beginn des zweiten Satzes seine erste Breakmöglichkeit. Diesmal aber konterte Federer umgehend und glich aus.

Mit Effizienz zum Erfolg

Doch der NextGen-Star ließ sich das Momentum nicht nehmen und holte sich in einem weiteren extrem umkämpften Spiel den Vorteil zurück. Im Angesicht der drohenden Niederlage veränderte Federer sein Spiel, spielte plötzlich vermehrt Stopps oder Serve-and-Volley. Die Wende schaffte er - trotz einer Bilanz von 12:4 Breakbällen im gesamten Match - dennoch nicht mehr.

Die Überlegenheit bei den genutzten Breakbällen sieht auch der Grieche als den Schlüssel zum Sieg, wie er im Court-Interview nach dem Match verrät: "Manchmal fragt man sich in solchen Matches, wie gut das alles läuft. Ich habe heute so viele Breakbälle abwehren können. Der heutige Sieg ist wahrscheinlich einer meiner besten Spiele in dieser Saison gewesen."

Federer selbst konnte sich die Niederlage noch nicht ganz erklären. "Ich weiß nicht genau, was falsch gelaufen ist. Ich hatte definitiv meine Chancen", sagte Federer anschließend: "Ich bin frustriert, dass ich nicht besser spielen konnte."

Damit verpasst FedEx die Chance, um seinen siebten Titel bei dieser Veranstaltung zu spielen. Dazu wartet er nun bereits seit 2015 auf einen erneuten Finaleinzug. Damals unterlag er Novak Djokovic in zwei Sätzen.

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Für Tsitsipas geht es im Finale um seinen ersten Titel beim ATP Final. Der Gegner wurde im zweiten Halbfinale zwischen Dominic Thiem und Alexander Zverev ermittelt. Dort hatte der Österreicher das bessere Ende für sich.

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