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LONDON, ENGLAND - NOVEMBER 15: Alexander Zverev of Germany celebrates in his singles match against Daniil Medvedev of Russia during Day Six of the Nitto ATP World Tour Finals at The O2 Arena on November 15, 2019 in London, England. (Photo by Justin Setterfield/Getty Images)
Alexander Zverev darf weiter von der Titelverteidigung träumen © Getty Images
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London - Bei den ATP-Finals erreicht Alexander Zverev mit seinem Sieg über Daniil Medvedev das Halbfinale. Rafael Nadal ist trotz Erfolgs gegen Stefanos Tsitsipas ausgeschieden.

Alexander Zverev sank jubelnd auf die Knie und ließ einen kräftigen Schrei los.

Mit einem 6:4, 7:6 (7:4)-Erfolg in seinem abschließenden Vorrundenspiel gegen Daniil Medwedew hat der 22-Jährige bei den ATP-Finals das Halbfinale erreicht und darf seine "Mission Titelverteidigung" in London fortsetzen. Durch seinen zweiten Sieg verdrängte Zverev in der Tabelle der Gruppe "Andre Agassi" Rafael Nadal noch von Platz zwei und trifft nun am Samstag (ab 21.00 Uhr im SPORT1-Liveticker) auf den Österreicher Dominic Thiem.

"Das ist ein spezieller Ort für mich, in der O2-Arena spiele ich mein bestes Tennis", sagte Zverev im On-Court-Interview: "Ich habe zwei gute Matches gespielt, das in der Mitte war nicht so gut. Aber ich bin trotzdem erneut im Halbfinale.

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Zverev hatte den Weltranglistenersten Nadal in seinem Auftaktmatch am Montag in zwei Sätzen bezwungen, anschließend aber gegen Stefanos Tsitsipas (Griechenland) klar verloren. Nachdem Nadal den bereits fürs Halbfinale qualifizierten Tsitsipas am Nachmittag in einem Krimi über 2:51 Stunden 6:7 (4:7), 6:4, 7:5 geschlagen hatte, benötigte Zverev gegen den bereits ausgeschiedenen Medwedew zwingend einen Sieg.

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Zverev überzeugt im Service

Zverev hatte gegen Medvedev zuvor vier von fünf Duellen gewonnen, bei der letzten Begegnung im Finale des Masters von Shanghai Mitte Oktober aber eine Niederlage kassiert. Ein Break zum Auftakt bescherte dem Deutschen diesmal aber eine frühe Führung.

Der Vorjahressieger servierte gewohnt stark, ließ sich kaum auf offene Ballwechsel ein und entschied bereits nach 34 Minuten den ersten Satz für sich.

Im zweiten Durchgang bot sich ein ähnliches Bild. Zverev ließ bei eigenem Aufschlag wenig zu, gestattete seinem Gegenüber letztlich keine einzige Breakchance und wartete seinerseits geduldig auf seine Möglichkeiten. Diese bot sich letztlich erst im Tiebreak, wo Zverev dann aber eiskalt zuschlug und nach 1:18 Stunden das Match mit einem Ass beendete.

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Nur noch ein deutscher Vertreter

In der Doppelkonkurrenz waren die deutschen French-Open-Sieger Kevin Krawietz und Andreas Mies (Coburg/Köln) am Nachmittag dagegen ausgeschieden.

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Zverev ist damit am Wochenende der einzige deutsche Vertreter bei dem Elite-Turnier der Saisonbesten. Das zweite Halbfinale bestreitet am Samstag Tsitsipas gegen Rekordsieger Roger Federer.

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