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Zverev (l.) unterliegt Medwedew (r.) bei den ATP Finals
Zverev (l.) unterliegt Medwedew (r.) bei den ATP Finals © AFP/SID/GLYN KIRK
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London - Clever oder respektlos? Für Zverev keine Frage. "Ich stand ziemlich weit hinten. Es hat funktioniert für ihn", sagte er zum Aufschlag von Medvedev.

Clever oder respektlos? Für Alexander Zverev keine Frage. "Ich stand ziemlich weit hinten. Es hat funktioniert für ihn", sagte der deutsche Topspieler zum Aufschlag von unten seines Gegners Daniil Medvedev. Im zweiten Satz, beim Stand von 4:3, 30:30 wählte der Russe bei den ATP Finals plötzlich die Servicevariante, die in den vergangenen Monaten immer mehr in Mode gekommen ist.

Die Idee kam Medvedev in der Sekunde der Vorbereitung auf den Aufschlag. "Ich habe es nicht gemacht, um ihn zu verhöhnen, sondern um den Punkt zu gewinnen", sagte Medvedev. Das Vorhaben gelang: "Er war wirklich weit hinten und hatte Probleme damit. Ich werde es aber nicht zu oft machen."

Medvedev gewann das Auftaktmatch schließlich 6:3, 6:4 und hat nun beste Aussichten aufs Halbfinale. Zverev steht dagegen schon im Duell mit Diego Schwartzman (Argentinien) am Mittwoch enorm unter Druck. "Für mich ist es jetzt ein ganz normales Turnier", sagte Zverev: "Wenn ich nicht gewinne, fahre ich nach Hause."

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